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Das Städte-System

Es gibt auf der Alten Welt ein Städte-System, das es Spieler-Charakteren erlaubt, als Gruppe eine Stadt zu regieren, bzw. an der Regierung teil zu nehmen. Als Bürger einer Stadt hat man gewisse Rechte und Pflichten, und man kann mit einem Charakter auch für das Amt des Bürgermeisters bzw. des Volksrates kandidieren und gewählt werden.

Die Städte haben eine Art Stadtrecht und sind daher zwar nicht vollkommen unabhängig, aber haben das Recht innerhalb ihrer Mauern gewisse Dinge selbst zu entscheiden. Allerdings ist dazu eine Mindestanzahl von Bürgern notwendig (gemeint sind damit Spieler-Charaktere). Solange diese Anzahl noch nicht erreicht wurde, regiert ein NPC die Stadt, und es gibt auch NPC-Bürger die in der Stadt leben (Kaufleute, usw), diese regieren dann die Stadt. Die geforderte Anzahl der Bürger ist einstellbar pro Stadt, wir denken an 4-10 Bürger, wobei kleine Städte auch weniger Bürger brauchen werden. Sobald genug Spieler-Charaktere in der Stadt als Bürger sind, kann gewählt und regiert werden. Die NPC-Bürger bleiben dann im Hintergrund.

Der Rat einer Stadt und der Bürgermeister

Der Rat einer Stadt besteht aus allen Bürgern der Stadt. Sind genug Bürger vorhanden, treten die NPCs komplett in den Hintergrund, obwohl sie eigentlich auch Bürger der Stadt sind. Erst wenn (wieder) zuwenige Bürger zur Regierung vorhanden sind, übernehmen die NPCs solange die Macht, bis wieder genug Bürger da sind.

Im Herzogtum ist der Bürgermeister ist der Vorsitzende des Rates und er hat gewisse Vorrechte, dabei soll den Spielern einer Stadt viel Freiheit gegeben werden, ihre Stadtverfassung zu bestimmen. Änderungen an der Stadtverfassung erfordern aber immer einen Ratsbeschluss.

Im Bund gibt es einen Volksrat, der im Rat die Interessen der Bürger vertritt.

Die Städte können miteinander in Konkurrenz treten, daber ist aber das Rollenspiel zu beachten. Eine komplette Unabhängigkeit einer Stadt ist nicht möglich, schliesslich kann die Stadt nicht aus dem Land entfernt werden. Die Umgebung einer Stadt gehört immer zum Land (Bund oder Herzogtum).

Im Bund sind die Regeln ein wenig anders, der Stadtrat besteht auch aus NPCs (die von uns gespielt werden). Eine Bürgerschaft in einer Stadt des Bundes hat die gleichen Rechte und Pflichten wie im Herzogtum, aber es gibt keinen Bürgermeister, sondern einen Volksrat, der gewählt wird und dann bestimmte Rechte und Pflichten hat.

Ziele des Systems

Das System hat das Ziel, Spielern mehr Freiheiten im Spiel zu geben und ihnen mehr Gestaltung zu ermöglichen. Man kann zum Beispiel viele Regeln und Gesetze in einer Stadt selbst festlegen. Die Gerichtsbarkeit einer Stadt in einfachen Fällen liegt in der Hand der Stadt, erst wenn es um kapitale Vergehen und auch um kapitale Strafen geht, wird ein Richter des Landes aktiv werden.

Es ist geplant, schrittweise Rechte und Spielmöglichkeiten zu scripten. So wird es eine Stadtkasse geben, die durch die Zahl der Bürger und durch gewisse Entscheidungen beeinflusst wird. Das Gold in der Stadtkasse kann man zwar nicht direkt verwenden, aber man kann damit Ausgaben (Wachen, etc.) in der Stadt finanzieren. Eine Stadt mit vielen Bürgern kann auf diese Weise mehr Wachen haben, usw.

Viele Aspekte des Systems sind konfigurierbar und können auch für eine Stadt einzeln auf Wunsch der Spieler dort gesetzt werden.

Von einem Bürger wird aber auch Aktivität verlangt, wer seinen Charakter nicht spielt, wird die Bürgerschaft verlieren. Spiel innerhalb der Grenzen einer Stadt (also im Gebiet der Stadt) wird dabei stärker bewertet.

Als Vorteile für Bürger ist einstweilen nur ein stärkerer Anstieg der Erfahrungspunkte implementiert, solange man sich im Stadtgebiet aufhält. In Zukunft sind mehr Vorteile (bei Preisen, Mietzonen, usw.) geplant.

Die Rolle der Gilden in den Städten ist bisher noch nicht definiert. Es kann jeder Charakter Bürger einer Stadt werden, unabhängig von der Gilde, bei der er eventuell Mitglied ist. Das Rollenspiel ist dabei aber immer zu beachten. Wenn eine Gilde aber eine Mehrheit der Bürger einer Stadt stellt, so wird sie diese Stadt beherrschen und wahrscheinlich auch den Bürgermeister stellen.

Der Adel in Bund und Herzogtum hat auch Beziehungen zu den Städten. Adelige sind mit Respekt zu behandeln, haben jedoch in den Städten weniger Rechte, ausser im Kriegsfall.

Details zur Bürgerschaft

Bürger einer Stadt kann jeder Bürger des passenden Landes (Herzogtum bzw. Bund) werden. Um eine Bürgerschaft zu erlangen, geht man zum Stadtstein und tritt einfach als Bürger in die Stadt ein. Da dies doch eine wichtige Entscheidung im Rollenspiel ist, muss ein bestimmter Betrag einmalig bezahlt werden, damit man Bürger werden kann. Dieser Betrag kann von uns auf Wunsch der Bürger (Spieler) in Grenzen geändert werden, Standard sind 1000 Goldstücke. Nachdem man bezahlt hat, erhält man eine Urkunde zur Bürgerschaft, und kann sofort beim Beitritt oder danach auch wählen und kandidieren. Weitere Kosten sind nicht vorgesehen, können aber im Rollenspiel von den Bürgern eingeführt werden.

Die Urkunde zur Bürgerschaft hat in der Engine keine Bedeutung. Sie ist zum Rollenspiel gedacht, und man kann sie nicht verlieren (das Item ist Newbie und bleibt immer beim Charakter, auch wenn man Enginetod erleidet). Man kann sie aber freiwillig hergeben, das ist dann Rollenspiel! Ob man sie bei sich trägt oder nicht, entscheidet jeder selbst. Man kann die Urkunde mit einem Befehl (.urkunde) auch einem anderen Charakter zeigen, ohne sie aus der Hand zu geben. Wenn man die Urkunde verlegt oder weg gibt, dann ist man trotzdem Bürger, man erhält aber keine neue Urkunde! Falls ein anderer Charakter die Urkunde hat, kann er versuchen sich damit als Bürger auszugeben, jedoch zeigt die Urkunde immer den Namen des eigentlichen Besitzers. Es ist auch zu bedenken, dass ein Bürger einer Stadt zumindest in der Stadt sehr gut bekannt sein wird und daher Fälschungen und Täuschungen nicht leicht sein werden. Die Urkunde wird, um Probleme mit überflüssigen Gegenständen zu vermeiden, beim Beenden einer Bürgerschaft automatisch gelöscht, egal wo sie sich befindet. Wenn dies in Sonderfällen beim Rollenspiel Probleme macht, bitte wendet euch an die Seer.

Man kann seine Bürgerschaft jederzeit beenden. Beendet man seine Bürgerschaft mit einem Charakter, so muss man einen ebenfalls individuell pro Stadt einstellbaren Zeitraum (derzeit 7 Tage) warten, bis man in einer anderen Stadt Bürger werden kann. In der Stadt, in der man Bürger war, kann man jedoch sofort wieder Bürger werden.

Von einem Bürger wird eine bestimmte Aktivität verlangt, damit das Spiel nicht blockiert wird. Diese Aktivität wird gemessen (Online-Zeit mit dem Bürger-Charakter). Alle 30 Tage wird geprüft, ob die Zeit erreicht wurde. Derzeit ist diese Zeit auf 8 Stunden pro Monat (immer 30 Tage) eingestellt. Erreicht man diese Zeit einmal nicht, so erhält man eine Warnung. Erreicht man sie dann wieder nicht, so verliert man seine Bürgerschaft. Erreicht man sie aber danach, so wird die Warnung gelöscht. Diese Dinge kann man auch auf Wunsch ändern, jedoch sollte man schon eine gewisse Aktivität verlangen. Derzeit wird das Spiel innerhalb der Stadtgrenzen um 20% höher bewertet, eine Stunde innerhalb der Grenzen seiner Stadt bringt also 72 Minuten Spielzeit, die angerechnet wird.

Die Organisation der Spieler-Charaktere einer Stadt liegt bei den Spielern selbst. Die Termine und Rats-Sitzungen sollten über den Bürgermeister/Volksrat organisiert werden. Der Stadtstein regelt nur die Bürgerschaft und die Wahlen und ist als Organisationshilfsmittel gedacht.

Generell kann man auch mit mehreren Charakteren in einer Stadt Bürger werden, jedoch zählt nur ein Charakter (bzw. das Account) bei der Zahl der Bürger. Ebenso ist es möglich, mit einem Charakter in der einen, mit einem anderen Charakter in der anderen Stadt Bürger zu werden. Auch dort zählt dann das Account einmal. Ist man mit mehreren Charakteren Bürger (in einer oder in verschiedenen Städten) so muss man aber mit jedem Charakter die geforderte Aktivität erreichen. Ist man in verschiedenen Städten, so kann man mit je einem Charakter in jeder Stadt kandidieren und wählen. Es ist also nicht möglich, mit mehreren Charakteren in der selben Stadt mehrere Stimmen oder Kandidaten zu haben, sondern nur in jeder Stadt mit einem Charakter.

Bei wichtigen Ereignissen erhalten alle betroffenen Bürger einer Stadt eine Nachricht, die man mit dem Befehl .stadtnachricht anzeigen kann. Es empfiehlt sich, von Zeit zu Zeit zu prüfen, ob neue Nachrichten vorliegen.

Details zu den Wahlen

Um eine Stimme abgeben zu können, muss man Bürger sein. Dabei hat jedes Account pro Stadt genau eine Stimme, es spielt dabei keine Rolle, mit welchem Charakter man wählt, sollte man mehrere Charakter in dieser Stadt haben. Es zählt immer die zuletzt abgegebene Stimme. Ist man in verschiedenen Städten Bürger, so kann man in jeder Stadt einmal wählen.

Wählbar sind jedoch nur Charaktere, die sich als Kandidaten zur Verfügung stellen. Jeder Bürger kann kandidieren und es kann dann für jeden Kandidaten gestimmt werden. Man kann auch für sich selbst stimmen. Obwohl man pro Account nur eine Stimme abgeben kann und pro Account nur ein Charakter kandidieren kann, wird jede Stimme als Stimme für einen bestimmten Charakter gewertet. Verschwindet dieser Charakter (verlässt die Stadt oder zieht seine Kandidatur zurück), dann werden alle Stimmen für diesen Charakter ungültig, auch wenn der Spieler noch andere Charaktere in der Stadt hat.

Um selbst wählbar zu sein, muss man sich als Kandidaten aufstellen, dies geht mit dem Stadtstein beim Beitritt als Bürger oder danach. Man kann seine Kandidatur auch jederzeit (ausser knapp vor den Wahlen) zurück ziehen. Allerdings ist zu bedenken, dass alle Stimmen, die der Charakter erhalten hat, sofort ungültig werden, wenn die Kandidatur zurück gezogen wird! Es müssen dann alle Bürger ihre Stimme ändern, um wieder eine gültige Stimme zu haben. Aus diesem Grund ist das Zurückziehen eines Kandidaten knapp vor der Wahl nicht mehr möglich.

Die Wahlen finden 4 Tage nach dem Beitritt jenes Bürgers statt, mit dem die Mindestanzahl der Bürger in einer Stadt erreicht wird. Es ist also durchaus sinnvoll, sofort nach dem Beitritt eine Stimme abzugeben und auch zu entscheiden, ob man kandidieren will, dies auch, wenn noch zuwenige Bürger vorhanden sind. Sobald ein Wahltermin feststeht, erfolgen die Wahlen an diesem Tag (um ca. 3 Uhr morgens). Einige (derzeit 3) Tage vor den Wahlen ist es nicht mehr möglich einen Kandidaten zurück zu ziehen. Etwa 3 Stunden vor den Wahlen (am Wahltag) kann auch die abgegebene Stimme nicht mehr geändert werden.

Die Wahlen sind immer geheim - man sieht nur seine eigene Stimme. Nach der Wahl wird mitgeteilt, mit wie vielen Stimmen der Sieger gewählt wurde, weitere Details werden nicht bekannt gegeben. Selbstverständlich kann man im Rollenspiel alles Mögliche machen, vom Stimmenkauf und Bestechung bis zum 'Verrat' der Wahl. Das Verhalten des Steins ist so neutral wie möglich gehalten, aber nicht als Regel zum Rollenspiel zu verstehen!

Sollten zum Wahltermin keine Kandidaten vorhanden sein, so wird die Wahl automatisch um 7 Tage verschoben, und der regierende Bürgermeister/Volksrat regiert weiter.

Sollte es nur einen Kandidaten geben, so wird dieser Kandidat dann Bürgermeister/Volksrat, wenn er wenigstens eine Stimme hat. Hat er keine Stimme, so werden die Wahlen um 7 Tage verschoben.

Es gewinnt immer der Kandidat, der die meisten Stimmen hat. Es ist dabei egal, wie viele Stimmen das sind. Der Kandidat muss aber eindeutig die meisten Stimmen auf sich vereinigen können. Sollten mehrere Kandidaten gleich viele Stimmen haben, so scheitert die Wahl und wird um 7 Tage verschoben.

Sollte während der Amtszeit eines gewählten Bürgermeisters/Volksrats die Zahl der Spieler in der Stadt unter das Minimum sinken, so passiert bis zum nächsten Wahltermin nichts. Sollte die Zahl der Spieler zur Wahl wieder in Ordnung sein, so werden die Wahlen normal durch geführt, sollten es immer noch zu wenige Spieler sein, so endet die Amtszeit des gewählten Bürgermeisters/Volksrats und ein NPC kommt an die Macht.

Sollte der gewählte Bürgermeister/Volksrat die Stadt verlassen (oder verschwinden, dh. also gelöscht werden), oder sollte der Charakter wegen Inaktivität seine Bürgerschaft verlieren, so werden Neuwahlen 7 Tage später angesetzt. In der Zwischenzeit übernimmt ein NPC das Amt.

Der Wahltermin ist für jede Stadt individuell, der erste Wahltermin wird ab dem Zeitpunkt berechnet, ab dem das Minimum der Bürger erreicht wird. Sobald ein Kandidat erfolgreich gewählt ist, regiert er die gesamte Wahlperiode, und es werden die Neuwahlen automatisch mit dem Ende dieser Periode angesetzt. Die Wahlperiode kann in Grenzen eingestellt werden, derzeit sind 2-6 Monate vorgesehen, eingestellt sind 3 Monate. Die Bürger einer Stadt können diese Wahlperiode bzw. die Amtszeit selbst bestimmen (Ratsbeschluss). Wir stellen das dann nach Wunsch um.

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