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Das Volk der Waldelfen

Körperliche Merkmale:

Rassenbild Waldelfen

Die Statur der Waldelfen ist schlank und zierlich. Die meisten von ihnen sind über 2,0m hoch gewachsen und überragen damit den Grossteil aller anderen Elfenvölker. Ihre Haut kann unterschiedliche Schattierungen haben, allen Waldelfen gemeinsam ist jedoch der vitale Glanz der Haut. Das markanteste Merkmal, das sie jedoch mit anderen Elfenvölkern teilen, sind die spitzen Ohren und die feingeschnittenen Gesichtszüge. Ihre Bewegungen sind katzenhaft, fließend und lautlos, so dass sie nur von ihres gleichen wahrgenommen werden könnten. Katzenhaft sind ebenso die mandelförmigen Augen, in denen man eine breit gefächerte Farbauswahl finden kann. Von Amethyst bist Kobaltblau, manche geziert von silbernen oder goldenen Sprenkeln. Ihr Blick wirkt durchringend, fast als ob sie mit ihren Augen bis in die tiefsten Abgründe der Seele blicken könnten. Langes Haar ziert die Häupter in allen erdenklichen Farben, von silberweiß bis nachtschwarz. Feiner noch als Pelz wirkt es wie aus Licht gesponnen. Waldelfen besitzen auch bis auf das Haupt, die Brauen und den Intimbereich keine weitere Körperbehaarung.

Fertigkeiten:

Von allen Elfenvölkern besitzen Waldelfen die schärfsten Sinne, und zwar in jeder Hinsicht. All dies lässt sie jeden nur erdenklichen Aspekt des Lebens deutlich intensiver wahrnehmen als jedes andere Volk dieser Welt. Ihre Augen sind dazu in der Lage bei tiefster Nacht ohne Beeinträchtigung zu sehen und selten würde es wohl gelingen sich ungewollt an sie heran zu schleichen. Wildetiere behelligen einen Waldelfen kaum. So sah man schon das gefährlichste Tier mit ihnen umhertollen, sind sie doch in der Lage deren Stimmen und die des Waldes zu verstehen. Wie alle anderen Elfenvölker sind auch die Waldelfen eng an das arkane Gewebe gebunden, wodurch es ein natürlicher Umstand ist, dass jeder von ihnen eine angeborene Begabung in der Kunst der Zauberei besitzt. Im Unterschied zu ihren lichten Brüder und Schwestern erlernen sie ihre Magie in der Vereinigung ihrer Gedanken mit andern Waldelfen. Nur wenig können sie mit den magischen Schulen oder Unterrichten anfangen. Der Umgang mit der Magie die bei den Waldelfen „Mandra“ genannt wird ist komplett intuitiv. Ohne diese alte Macht könnten die Waldelfen ebenso wie alle anderen Elfenvölker nicht überleben.

Lebensspanne:

Waldelfen altern bis zu 20 Lebensjahre und erreichen damit ihre körperliche Reife, wobei sie ab diesem Punkt keinerlei körperliche Veränderungen mehr durchleben. Ihren Status als Erwachsene erlangen sie durch eine fließende Eingliederung in ihre Sippe, was durchaus mehr als 90 Jahre dauern kann. Ihre Lebensdauer hängt wohl mit ihrem Lebensinhalt zusammen. Wenn ein Waldelf fühlt das er seinen Zweck erfüllt hat nimmt er innerlich befriedigt abschied von der Welt und vergeht innerhalb weniger Stunden. Wie ein Künstler der allein beurteilen kann wann sein Werk vollendet ist so weiß auch ein Waldelf, das er nun alles vollbracht hat was ihm bestimmt war. Er fühlt keine Trauer, weil jegliches weitere Tun sinnlos wäre. Grundsätzlich gilt das die Erkenntnis zu welchem Zweck der Waldelf auf der Welt wandelt den meisten in einer Art Wahrtraum offenbart wird. Er muss nach diesem suchen. Es kann passieren, dass ein Waldelf durch widrige Umstände aus dem Leben scheidet ehe sich ihm ein solcher „Lebenstraum“ offenbarte. Somit kennt das Volk der Waldelfen nur dieses Prinzip als natürlichen Tod, einen Tod den sie selbst bestimmen wenn sie zuvor nicht gewaltsam aus dem Leben scheiden. Es kann hier keine natürliche Grenze gezogen werden, die das Ende ihres Lebens markiert, da dieser Wandel Jahrhunderte oder gar Jahrtausende dauern kann.

Wesenszüge:

Waldelfen sind die scheuste und seltsamste aller Elfenarten. Sie zeigen sich nur selten und sind stark mit dem Wald verbunden. Man sagt, um das Wesen der Waldelfen zu verstehen, müsse man zuerst den Wald selber verstehen. Sie sind friedliebend und meiden Kämpfe, selbst wenn man versucht sie zu provozieren. Keinesfalls sollten sie jedoch deswegen unterschätzt werden, denn auch die Waldelfen setzen sich zur Wehr, wenn sie in Gefahr sein sollten oder etwas ihren Lebensraum bedroht. Sie sind ausgezeichnete Jäger, Fährtenleser und als Bogenschützen unübertroffen. Kaum ein anderes Wesen wird sich mit jenem naturverbundenen Volk im Wald messen können. Kein Waldelf würde je Bäume töten. Ihre Stämme sind die Pfeiler, ihre Blätter das Dach und sein Boden. Die Waldelfen formen und gestalten ihr Heim, doch über alles hüten und bewahren sie es. Dort wo das Bewusstsein des Waldes noch stark ausgeprägt, besser gesagt lebendig ist, spiegelt sich dieses auch im Verhalten dieses Elfenvolkes wieder. Sie spüren seinen Willen und ordnen sich diesem unter. So entfesselt richtet sich auch ihr Zorn auf jedes Geschöpf das die Abneigung ihres ‚Lebensraumes’ auf sich gezogen hat.

Kultur:

Waldelfen leben in relativ kleinen Sippenverbänden, die von ihnen „Sala“ genannt werden. Innerhalb dieser Gemeinschaften gibt es keine Hierarchie. Jeder Elf folgt seinem Weg wie er es für richtig hält, sofern es ihn selbst betrifft. Allerdings versuchen sie dabei stets, die physische und psychische Verbindung zu und die Harmonie innerhalb ihrer Gemeinschaft aufrechtzuerhalten. Sie wählen ihre Sprecher und Führer nach den Bedürfnissen der jeweiligen Situation - und zwar nicht in einem förmlichen Wahlakt, sondern meist einfach indem der, der sich in dieser Lage am fähigsten weiß, mit dem stillen Einverständnis der anderen die Führung übernimmt. Jener erwählte Elf wird als Anführer der Sippe für diesen Moment anerkannt. So können sie an einem Tag beispielsweise dem besten Jäger der Gemeinschaft folgen und am nächsten einer mächtigen Zaubersängerin. Starre Hierarchien und festgefügte Führungsstrukturen kennen und verstehen sie nicht, es passt einfach nicht zu ihrer Art. Bis auf das „Eó“ gibt es für sie kein Gesetzt. Es ist das natürliche Gerechtigkeitsempfinden des Elfen. Ein Waldelf legt soviel wert auf die Meinung seiner Mitelfen, dass, wenn er sich mal in Widerspruch mit den anderen befindet, er deren Meinung akzeptieren wird. Im Großen und Ganzen gibt es für die Waldelfen nur eine Strafe, den Ausschluss der Gemeinschaft. Der Verlust würde einer Selbstverstümmelung gleichkommen. Das schlimmste Urteil das für Waldelfen schlimmer wäre als der Tod, ist die Verbannung. Dies wird über Elfen verhängt, die ein nicht wieder gut zu machendes Vergehen hinterlassen haben. Sei es an Leib, Seele oder „Mandra“ von seinen Brüdern und Schwestern beziehungsweise dem Wald. Nach einem Zauber den die Sippe über den Schuldigen verhängt findet der Verbannte nicht einmal seinen eigenen Wald oder gar die Sippe wieder. Gold oder Besitzt kennen sie nicht. Einzig und allein ihre „Iama“, ein Musikinstrument oder Bogen, wird als etwas das ihnen gehört akzeptiert, da dies Dinge sind die zu einem Waldelf gehören wie sein Arm. Zerbricht nur eine dieser Dinge, so heißt es, stirbt auch der Besitzer dieser Gegenstände. Zu dem bedeutungsvollsten Handwerk der Waldelfen gehört das Formen des Holzes. Es gelingt ihnen ihren Wald zu formen und ihre Städte sogar ihre Waffen sind aus dem lebendigen Holz der Bäume zu schaffen. Das Formen solcher Dinge benötigt die Seelenkraft des Elfen um es am leben zu erhalten. Diese Kunst ist nur den im Volk der Waldelfen zu finden.

Jeder Waldelf würde ohne nachzudenken einem Geschöpf das friert oder hungert seinen Mantel oder Nahrung überlassen. Es kommt hier oft zu Problemen mit anderen Völkern, da der Waldelf vielleicht ein Tier oder Gegenstand mitnimmt den er benötigt ohne zu fragen. Natürlich würde keiner von ihnen auf die Idee kommen, nur da sie kein Besitzt kennen, einem anderen den Stuhl auf dem er sitzt wegzuziehen. Grundsätzlich ist es für sie undenkbar mehr aus ihrer Umwelt zu nehmen als das was sie tatsächlich zum Leben brauchen. Auch hier kommt es oft zu Problemen mit den niederen Völkern, da diese aus ihrer Sicht zuviel aus dem Wald entnehmen als zurück zu geben. Waldelfen frönen einen freien Umgang mit ihrer Liebe. Sie kennen keine Eifersucht noch das Festhalten eines anderen Individuums. Es kommt jedoch von Zeit zu Zeit vor, dass zwei Waldelfen beschließen eine Seelenhochzeit zu vollziehen. Dies kann auch hervor gebracht werden in dem zwei Elfen ihre wahren Namen erkannt haben ohne dass sie genannt worden sind. Eine solche Hochzeit, egal auf welche weise, kommt höchstens alle hundert Jahre vor. Hierbei verschmelzen zwei Seelen miteinander. Beide wissen ab dem Moment der Verschmelzung was der andere denkt oder fühlt. Stirbt einer der Seelenpartner kann man sicher sein das der andere binnen einiger Stunden folgen wird, egal wie weit sie getrennt sein mögen.

Eine Waldelfe muss keine Seelenverbindung eingegangen sein um ein Kind zu gebären. Wie jede andere lichte, elfische Mutter wird es ein Jahr dauern bis der Nachwuchs zur Welt kommt. So lange trägt sie das Kind unter ihrem Herzen und ein magisches mentales Band zwischen Mutter und Ungeborenen wird sie verbinden. Der Nachwuchs der Waldelfen ist sehr selten und nichts scheint ihnen mehr wert zu sein als ein Kind das mit seinem Lachen und seiner Anwesenheit alle beglückt. Das Lernen eines Waldelfenkindes vollzieht sich spielerisch. Alle nötigen Fähigkeiten, sei es in der Anwendung ihrer magischen Fähigkeiten oder in ganz alltäglichen Dingen, werden im Spiel erlernt. Das einzige, was von fern an einen bei den anderen Völkern üblichen formalen Unterricht erinnern könnte, ist das behutsame Lernen durch die kurzzeitige Vereinigung mit dem Geist anderer Sippenmitglieder. Auf diesem Wege kann ein heranwachsender Waldelf von den Erfahrungen der Älteren profitieren, als ob es seine eigenen gewesen wären. Je nach Lebensraum der Waldelfen ist es ihnen ebenso möglich von beseelten Bäumen zu lernen die mehr oder minder jedoch immer seltener werden. Im Laufe seines Heranwachsens wird er den Wald erkunden und auf seinen Streifzügen immer weiter die schützende „Sala“ verlassen. Auf diesem Weg werden junge Waldelfen von ganz alleine erwachsen, die für sich selbst sprechen können.

Glaube der Waldelfen:

Die Waldelfen verehren keine Götter, egal welcher Gesinnung. Stattdessen glauben sie an das Prinzip des Gleichgewichts von Leben und Tod, das ihnen unter den Namen „Nurti“ und „Zerzal“ bekannt ist. Diese Vorstellung, die ursprünglich von den Waldelfen stammt, hat sich im Laufe der Zeit verbreitet und auch bei den anderen lichten Elfenvölkern entscheidende Bedeutung gewonnen.

Weiterführende Informationen finden sich hier: Nurti & Zerzal

Badoc:

Waldelfen fällt es schwer, mit niederen Völkern wie etwa dem der Menschen zu leben. Deren Lebensweise ist verbunden mit dem Wort "Badoc". Dieser Begriff lässt sich praktisch nicht übersetzen und für die Elfen ist das Wort "Badoc" selber "Badoc". Das Wort zu sagen oder es gar zu denken, ist für einen Waldelfen ein Graus. Ein Elf wird „Badoc“, wenn er seine ursprüngliche Lebensart verliert. Ein enger Kontakt mit Menschen, ihren Konflikten und ihrem oft rücksichtslosen Streben nach allerlei Dingen lässt viele Elfen vom alten Weg abkommen. Deshalb ist das Volk der Waldelfen sehr vorsichtig und zurückhaltend im Umgang mit dem jungen Volk. Dieses Verhalten wird von den Menschen gern auch als Abneigung oder Arroganz interpretiert. Tatsächlich sind jedoch viele Waldelfen noch zu freundlich und gutmütig für ihr eigenes Wohl und erkennen oft erst hinterher, dass sie sich zu sehr der Art der Menschen angenähert und so den alten Pfad verlassen haben. Dieser Gefahr muss sich dabei jeder Waldelf bewusst sein, da sie im Extremfall die gesamt Sippe betreffen kann. Durch geistige Verschmelzung kann sich das „Badoc“ auch in die gesamte Gemeinschaft einschleichen.

Seelentier:

Jeder Waldelf hat ein Seelentier, schon in jungen Jahren wird er sich einem Tier besonders hingezogen fühlen, dessen Tiergestalt er nicht selten annehmen kann. Das Wesen des Tieres entspricht dem des Waldelfen. Auf der Suche nach diesem Wesen, zieht er sich für einige Zeit zurück um es zu beobachten. Sollte er die Gestalt annehmen wird das für eine begrenzte Zeit so sein, in erster Linie ist er ein Waldelf und kein Tier.

Sprache:

Waldelfen kommunizieren hauptsächlich im Isdira untereinander.

Weiterführende Informationen finden sich hier: Isdira

Namen der Waldelfen:

Der erste Name wird ihm gegeben, sobald er sich im Mutterleib regt. Er soll Platz und Sinn des Waldelfen in seiner Welt darstellen. Der Zweitname ist oft allen Mitgliedern einer Sippe zuteil, oder einer Gruppe die sich zusammengehörig fühlt, aber er kann auch ein ganz persönliches Attribut sein, das er im Laufe seines langen Lebens erfährt. Eine Art Kosename oder Berufsbezeichnung innerhalb der Sippe. Ein Waldelf stellt sich selten mit diesem Namen vor und wenn er das tut nur aus dem Grund, damit die anderen sich auf seine Art einstellen können. Der dritte Name ist nur dem Träger selbst bekannt sollte er ihn nicht selben nennen oder der Name von einem anderen erkannt worden sein. Das Erkennen des dritten Namens ist nur Waldelfen möglich. Selbst ihre Verwandten halten ihn für ein Gerücht. Diesen dritten Namen erfährt der Träger in einer Art Vision oder in der ersten Situation von größter Gefahr. Der wahre Name ist die vollkommene Beschreibung seiner Wesensart und manche erfahren ihren Seelennamen nie. Trotz allem hat er eine große Macht über den Waldelfen.

Männlich [Beispiele]*: Aimsir; Caerleon; Faelandel; Nadyawin; Valandriel, ... ect.

Weiblich [Beispiele]*: Aythya; Biundrala; Feysiriel; Nyrociel; Teleria ... ect.

Beispiel eines vollwertig ausgesprochener Namen: Fanaion La’mandrion

*Gebildet durch die Wortlisten dieser Webseite: Isdira

Herkunft:

Die Waldelfen leben in vielen alten Wäldern, die noch nicht von den Äxten anderer Völker behelligt sind. Durch die geheimnisvollen Elfenwälder führt oft kein Weg. Man muss die verborgenen Pfade finden oder ihn auf dem Wasserweg durchqueren. Der Wald scheint seinen eigenen Willen zu haben. Das Dickicht errichtet Mauern und kein Weg besteht länger als zwei Tage.

Im La’Shia, wie die Waldelfen den Taur’i Elin oder auch Sternenwald nennen, leben sie in einem Wald, der sich seiner selbst noch bewusst ist. Sie sind auch in den Elfenlanden die einzigen Elfen, die diesen Wald tatsächlich ohne Gefahren oder Probleme bereisen können. Sie kennen ihren Wald und beschützen ihn, besonders wenn er ruht. Obwohl dieser Lebensraum ein Selbstbewusstsein hat und aktiv handelt, ist er doch glücklicherweise von keiner aggressiven Natur. Der Sternenwald ist groß genug, um vielen Sippen der Waldelfen eine Heimat zu geben. Ebenso wie ihre elfischen Verwandten in den Städten der Elfenlande sind die dort lebenden Gemeinschaften gut geschützt, so dass ihre Lebensweise ungefährdet und seit Jahrhunderten unverändert geblieben ist.

Auch im La’Nurd’sala leben Waldelfen. Viele von ihnen wurden dabei durch den Baum des Lebens selbst angezogen. Einigen erschien er in Träumen, und sie machten sich auf, ihn zu suchen. Seine mächtige Gestalt überragt alle anderen Bäume des Waldes. Nurd’sala, wie die Waldelfen den Baum des Lebens nennen, ist schon sehr alt – älter noch als die Völker der Elfen, so jedenfalls munkelt man. Der Lebensraum der dortigen Waldelfen grenzt unmittelbar an das Herrschaftsgebiet der jungen Völker und somit kommt es immer wieder einmal zu größeren und kleineren Konflikten. Dies führte dazu, dass die dort lebenden Waldelfen gezwungen waren, sich mit ihren vor allem menschlichen Nachbarn auseinanderzusetzen und somit eine Nähe zu pflegen, die für sie in vielerlei Hinsicht gefährlich sein kann. Da Waldelfen jedoch so etwas wie Landbesitz oder Staatsgrenzen nicht kennen, fühlen sie sich in jedem Wald zuhause, in dem sie gerade umherstreifen.

Die Feenwelt:

Von allen Elfenvölkern sind es die Waldelfen, die die Tore zur Feenwelt mühelos zu finden oder gar zu kennen scheinen. Selbst die kleinen Pforten in verschiedene Reiche der Feenwelt bleiben ihnen nicht verborgen. Oft wechseln sie zwischen diesen Welten hin und her, ohne groß darüber nachzudenken. Für einen Waldelfen spielt es keine Rolle, dass sich ihre Umgebung von einem Augenblick zum nächsten geändert hat - für sie ist dies nicht mehr als für einen Menschen der Gang von einem Zimmer seines Hauses in ein anderes. Viele große Reiche liegen noch verborgen in der Feenwelt. Von diesen ist der La’shia, den die Hoch- und Grauelfen Taur-in-Elin nennen, der bekannteste. Dieser Wald hat seinen Ursprung in der Feenwelt, durch seine vielen Pforten drängt er jedoch in unsere Welt vor und sorgt so dafür, dass seine Ausläufer von den jüngeren Völkern oft als verwunschen bezeichnet werden. La’shia besitzt ein eigenes Bewusstsein. Was seine Absichten und Ziele sind, und ob er nicht vielleicht mit Absicht seine Wurzeln in die reale Welt hinaus streckt - darüber kann ein Außenstehender nur spekulieren und vage Vermutungen anstellen. Durch die starke Magie, die in der Feenwelt zu finden ist, besitzen viele Orte ein für andere Völker wohl merkwürdig wirkendes Eigenleben. Es gibt beseelte Bäume, allerlei exotische Kreaturen und unterschiedlichstes Waldvolk. Waldelfen stehen diesen Waldbewohnern jedoch von allen Elfenvölkern noch am nächsten. Sie verstehen die Beweggründe und Sorgen dieser Wesen, wenn sie diese nicht sogar teilen. Da sie selber praktisch keine Hierarchien kennen, werden die Waldelfen von den anderen Bewohnern der Feenwelt eher als ihresgleichen aufgenommen als die doch schon höfischen Hoch- und Grauelfen.

Verhalten gegenüber anderen Völkern:

Anderen Elfenvölkern werden die Waldelfen wie Brüdern und Schwestern gegenübertreten. Sie machen keinen Unterschied zu ihrem eigenen Volk. Fasziniert und abgestoßen zugleich sind die Waldelfen von dem kleinen bärtigen Volk der Zwerge. Ihr Hang zu besitzt und Reichtum stößt bei den Waldelfen auf Unverständnis. Sie versuchen verständnisvoll und respektvoll mit den Zwergen umzugehen, jedoch gibt es vieles was auf beiden Seiten zu Verwirrung und auch Problemen führen kann. Beide Völker verstehen sich untereinander trotz Allem sogar oft besser als mit dem jungem Volk der Menschen.

Treffen Waldelfen auf Dunkelelfen oder Orks wird es über kurz oder lang zu einem Konflikt kommen. Die Feindschaft zu den beiden Völkern ist so alt und tief verwurzelt, dass es keinerlei freundliche Gefühle möglich sind. Die Dunkelelfen sind gefallene und befleckte Elfen, deren Abweichung vom Weg so stark ist, dass ein jeder Waldelf nicht umhin kommt das sie zu verabscheuen. Die Orks liefern sich seit Jahrhunderten erbitterte Kämpfe mit den Waldelfen, dass sie ebenso wie die Gefallenen zu Seelenfeinden geworden sind.

Dem Volk der Goblins treten sie mit gemischten Gefühlen gegenüber. Da jene sehr naturverbunden leben werden sie von den Waldelfen als ein Lebewesen des Waldes akzeptiert. Sie wissen jedoch, dass man die kleinen grünen Gestalten besser mit Vorsicht betrachtet.

Den Menschen stehen sie grundsätzlich friedlich gegenüber, sofern jene nicht versuchen dem Wald zu schaden oder andere Brüder und Schwester anzugreifen. Sie halten Angehörige dieses Volkes für seltsame, junge Kreaturen die ihren Weg noch nicht kennen. Waldelfen haben auch kein Problem mit Liebschaften zu Menschen und sie sind das einzige elfische Volk, das wohl Nachsicht und Mitgefühl zu den Halbelfen hegt. Sie würden halbelfische Kinder nicht verstoßen sondern ihrerseits versuchen sie wie ihres gleichen aufwachsen zu lasse. Die Natur dieser Wesen zeugt von einer inneren Zerrissenheit so dass diese Kinder zweier Völker meist eher ein tragisches Schicksal haben.

Anhang:

Weitere detaillierte Informationen zum Volk der Waldelfen finden sich im theOW Wiki oder auf der HP der Spielergruppe in den umfangreicheren Rassen-Guides:

HP der Spielergruppe:

Lairfeya

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