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Taur-in-Elin & Ost-Dúinath
[Die Elfenlande]

StadtOst-Dúinath
EinwohnerzahlUnbekannt
TruppenstärkeUnbekannt
HerrscherDer hohe Rat von Ost-Dúinath

Viel wird gesagt, wenig weiß man jedoch wirklich über das Land der Elfen oder die Geheimnisse die sich in ihm befinden. Kein Grenzstein und kein Zeichen markiert den Beginn oder das Ende dieses Reichs, dennoch kann man es spüren – das Ende der Welt wie man sie kannte und der Anfang von etwas Anderem. Kaum einer, der die wahren Geheimnisse gesehen hat, vermag diese in bloße Worte zu fassen. Jene die sie sahen kehrten bis ans Ende ihrer Tage verändert zurück.

Dichtes Blätterwerk und sanftes Licht tauchen den magischen Wald in ein sattes grün und gold. Der Geruch von frisch gefallenem Laub liegt in der Luft, während mächtige Bäume ihre Äste gen Himmel strecken und die Zeit greifbar machen. Leises Knarren und Ächzen, Wispern und Flüstern durchziehen die alltäglichen Geräusche dieses Waldes und geben ihm ein eigens Bewusstsein. Pfade oder Wege verschwinden, scheinen sich nach dem Willen des Landes zu verändern und keinen Tag lang zu bestehen. Nur diejenigen die das Wissen besitzen oder eingeladen sind, mögen die verborgenen Straßen finden, die sie zu den Kreaturen führen, die dieses Waldreich ihre Heimat nennen.

Viele Namen wurden dem Land der Elfen im Angesicht der Zeit gegeben. Nur wenige davon haben die Jahrhunderte überdauert. La’Shiya, nennen ihn die Waldelfen. Taur-in-Elin, heißt er in der Sprache der Hoch- und Grauelfen. Die Menschen jedoch nannten dieses Reich schlicht die Elfenlande, obwohl es weit mehr ist, als jener einfache Name, welcher ganz der Sterblichkeit seiner Namensgeber entspricht, aussagen könnte. Es heißt, das Land hätte bereits existiert, bevor die ersten der jungen Völker unter den Sternen wandelten. Selbst als die Städte und Reiche der Elfenvölker langsam schwanden, blieb das Land gänzlich unberührt von all dem.

So ruht im Herzen des Waldreichs, die letzte, große bekannte Stadt der Elfen – Ost-Duináth. Mit welcher Kraft dieser Ort, wie auch das umgebende Land, den Kriegen getrotzt und welche Macht sie bis in die heutige Zeit schützt, bleibt ein wohl gehütetes Geheimnis der Elfen. Bekannt ist, dass so manch großer Kriegerfürst seine Kämpen in die verwunschenen Wälder geführt hat. Sie alle scheiterten, irrten umher bis der Wald genug zu haben schien und sie frei gab. Manche verschwanden sogar und wurden nie mehr wieder gesehen. Aus diesem Grund leben bis heute die Sippen der Waldelfen in den Wäldern, wie zu Anbeginn der Zeit, und die großen Hochkulturen der Elfen geschützt und unversehrt in den geheimnisumwitterten Landen.

Im Gegensatz zu vielen ihrer Brüder und Schwestern zogen sich die Elfen dieses Reiches nicht in den schützenden Schatten, den Schutz ferner Inseln oder Ebenen zurück. Geführt durch den hohen Rat von Ost-Dúinath behielten sie ihre Präsenz innerhalb der bekannten Ländereien dieser Welt. Während Könige geboren wurden und starben blieb dieses Konzil nahezu unverändert. Sie betrachteten die Geschehnisse der Welt, um sie in ihren Erinnerungen zu verwahren. Obwohl zwischen dem Reich der Elfen und der Zwerge wie auch denen der Menschen wirtschaftliche sowie politische Beziehungen gepflegt werden, hat bis auf die Kinder des Angrosh seit hunderten von Jahren keiner mehr einen Fuß in das sagenumwobene Ost-Dúinath gesetzt.

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