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Das Geheimnis der Runen

Thoisin Gerumkal
27. Januar 2020 19:24
Es ist bereits mehr als eine Woche vergangen seit Ithulien auf ihn zu kam.

Er trug Aufzeichnungen bei sich. Zeichnungen und uralte Texte über eine uralte Kunst, vielleicht so alt wie das geschriebene Wort selbst oder länger. Die Kunst des Runenschnitzens...

Seine erste und größte Hoffnung war es, in den Schriften seiner eigenen Leute Hinweise zu finden. Auch sie verwenden eine Runensprache, und auch wenn die Angroshim nie einen Sinn für Zauberei verspürten und diese aus guten Gründen verschmähten hoffte er, vielleicht zumindest ein paar Querverweise auf andere Quellen dort zu finden. Er selbst würde die Magie ja gar nicht wirken müssen, doch waren beim schnitzen der Rune selbst zumindest ein grundlegendstes theoretisches Wissen und enormste Präzision gefragt. Thoisin hatte während seiner Reise mit den Elfen zu den Ortha'in gelernt was geschieht, wenn Magie halbherzig und ohne Vorsicht gewirkt würde.

Jeder noch so kleinen Erwähnung in den alten Texten folgend reiste er über die alte Welt, Gerüchten von erheiterten Tavernengängern hinterher jagend und mit merkbar öfter als sein Geist zu vertragen mochte in eine Sackgasse laufend.

Bis eine andere Pflicht seine Aufmerksamkeit forderte, ohne dabei zu Ahnen dass das Schicksal seine ganz eigenen Wege kannte um ihn auf seinen gewählten Pfad zu leiten.

Die Schwesternschaft des Mondes begann damit, ihr Lager zu einer trutzhaften Festung auszubauen, und es war an ihm und einigen seiner Brüder den Stein zu liefern um den alten Freundinnen der Angroshim auszuhelfen. Kalt war die Nacht, und auf dem Weg an ihr Ziel hatten die Zwerge bereits einen Wagen voller Steine verloren.

In seiner Frustration und der Sehnsucht nach etwas Wärme, zog es ihn des späten Abends in die benachbarte Schenke des Handelskontors. Er hatte wunderbare Gespräche und einen warmen Kräutertee, als ihm die Lösung für seinen Wissenshunger wie Schuppen von den Augen fiel als Gladios Partecko, ein Magier des Konzils welchen er bereits von einer gemeinsamen Reise her gut kannte sich, auf der Suche wohl nach einem geübten Schneider, in die Schenke verirrte.

Unwohl wahr ihm fürwahr bei dem Gedanken, gerade das Konzil um ihr wissen zu bitten, eine der Fraktionen welcher er am allerwenigsten traute. Doch dann kamen ihm die Worte des Schmiedemeister Bavragor Eisenauge wieder in den Sinn... "höre niemals auf dein Wissen zu vermehren.".

Fortsetzung folgt....
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Das Geheimnis der Runen

Thoisin Gerumkal3127. Januar 2020 19:24



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