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Ende einer langen Nacht

Thara
10. Februar 2020 09:20
Irgendwo hoch oben in den Bergen der Asusaebene bröckeln Stein, Eis und Schnee von einer Gestalt. Langes eisblaues Haar beginnt im harschen Wind sich zu bewegen und jadefarbene Augen öffenen sich langsam, wie nach einem langen Schlaf. Die lange weiße Robe ist ziemlich mitgenommen. Ein alter Rucksack findet seinen Weg auf den Rücken und die Gestalt macht sich auf den Weg ins Tal, hinunter zur Ebene.

Die Mauer entlang, dorthin wo das Tor ist. Hier bleibt sie plötzlich stehen, wie geschockt. schwarz und gold anstatt das erwartete Rot und Silber. Keine Wache in glänzenden roten Rüsten die die Mauern entlang über die Ebene schauen. Was ist hier passiert ? Wo sie die Anderen ?.

Füsse setzen sich einer vor den Anderen, dem Weg folgend, oft gegangen und dennoch jetzt so unfassbar fremd. Der Kopf ist leicht gesenkt und die Kapuze tief ins Gesicht gezogen. Der Weg führt sie zunächst nach Minoc, erst kurz vor der Hafenmeisterei bleibt sie stehen und scheint die Umgebung wieder warzunehmen. Die Hände fahren über das Holz und den Stein

"So alt und abgenutzt, Götter ..."

Dann weitergehen, ziellos scheinbar. Dem Schicksal folgend hier links, dort dann rechts abbiegend. Dann ein bekanntes Gebäude und davor Jemand in einer roten Robe. Augen weiten sich vor Freude als das Symbol erkannt wird. Ein wenig anders aber nunja. Laute dringen an ihr Ohr. Sprechen, ja Antworten. Die Worte kommen langsam und schwer. Mahlen aneinander wie Stein. Ein kurzer Weg in die Bank, endlich mehr bekannte Gesichter, dann wieder nach draussen.

Ein schimmerndes Tor geht auf, die Augen werden zusammengenkniffen. Noch scheint alles Licht hell und grell. Ein entschlossener Schritt hindurch. Ein kleines aber wehrhaftes Gebäude mit den richtigen Fahnen davor. Langsam stehlen sich einige Tränen die Wangen herab. Der Rest des Abends ist gefüllt mit langen Gesprächen und dem Versuch ein Bad zu nehmen.

Allerdings sind die weichen Kissen davor zu verlockend und so legt sie sich langsam hin, als Anstrengung und Aufregung ihren Tribut fordern. Durch das Fenster scheint das Licht der beiden Monde und taucht die schlafende Gestalt in sanftes Licht
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Ende einer langen Nacht

Thara4210. Februar 2020 09:20



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