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Ithulien Lirindiel
05. Dezember 2019 23:03
Mae govannen,

wie im vergangenen Unterricht besprochen, übersende ich Euch zwei meiner Werke.

Das Werk "Linnyd î Lûth - Rimma Sirion-Lûth path-cen" habe ich in die Sprache der Edain und Gellyr "An Vas Grav" übersetzen lassen.

Das zweite Werk "Lûth-gador" darf von Taur'Ithryn, sowie Hîr'Ithryn bewertet werden.

Überbringt diese Werke nach Moonglow für etwaige Evaluierung.

Ithulien Lirindiel


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An Vas Grav
(für das Konzil der Magier)

In der folgenden Abhandlung wird auf das Wirken, die Wirkung und die Verwendung des ‚An Vas Grav’ eingegangen. Das Ziel der Applicatio ‘An Vas Grav’ ist die Aufhebung starker, magischer Barrieren. Die Applicatio ist bisher keinem der Zirkel der Macht zuzuordnen, sondern ist experimentell zu bewerten. ‘An Vas Grav’ entspricht der verstärkten Abwandlung der Applicatio ‘An Grav’.

Die Kombination der Runen soll die Auflösung starker, magischer und überwindbarer Felder und unüberwindbarer Barrieren bewirken.

Durchführung der Applicatio entsprechend der vier Säulen der Magie:


1 - Fokus:
Der Fokus dient der geistigen Schaffung eines Bauplans der entsprechend Applicatio.
Bei der Applicatio ‘An Vas Grav’ ist Sichtkontakt unabdingbar. Es ist essentiell die Applicatio auf einen genauen Punkt, in Sichtweite, zu fokussieren.
Durch die Konzentration auf die Aufhebung des Feldes, oder der Barriere, wird die Konzentration auf den Zweck gelenkt, um so einen maximalen Effekt zu bewirken.


2 - Worte der Magie:

Dem zuvor geistig kreierten Bauplan des ‘An Vas Grav’ wird Leben eingehaucht und dient letztlich der Darstellung der magischen Struktur. Durch die deutliche Aussprache der Application ‘An Vas Grav’ wird diese visualisiert und in der hiesigen Ebene manifestiert.

Runen
An Vas Grav

Aufschlüsselung der Applicatio
An - Auflösen / Aufheben
Vas - Groß / Großartig
Grav - Feld / Wall / Energie

Die Applicatio ist aus drei Runen zusammenzusetzen:
Die Rune ‘An’ wird als Verbum genutzt, um eine entsprechende Auflösung, beziehungsweise eine Aufhebung zu bewirken.
Die Rune ‘Vas’ beschreibt die Eigenschaft ‘groß’ und ist als Adverbum im Bezug auf die Rune “An“ zu betrachten.
Die Rune ‘Grav’ kann mehrfach gedeutet werden. Dies kann ein überwindbares Feld, aber auch eine unüberwindbare, magische Barriere bedeuten.


3 - Paraphernalia:

Die Paraphernalia dienen als Energieträger der arkanen Kraft und haben einen Effekt auf die Beeinflussung der astralen Muster. Sie verursachen eine Resonanz im arkanen Gewebe und bringen dieses dadurch in Schwingung. Diese wird auf unser Planum übertragen und manifestiert sich in der Auflösung des magischen Feldes oder der Barriere.

Die schwarze Perle dient in dieser Applicatio der Energiebannung und wird im Zusammenhang mit der Spinnenseide und dem Knoblauch zur Bannung des “Schutzes” genutzt. Die Auslegung des Schutzes ist in dieser Hinsicht vielseitig, aber wird interpretiert als Barriere, Hindernis oder auch die eines Walls. Die Schwefelasche transportiert diese Energie auf das gerichtete Ziel. Letztlich wird die gesamte Kombination an Paraphernalia durch die Alraune ergänzt, welche letztlich die Verstärkung der gesamten Applicatio bewirken soll.

4 - Geistige Kraft:

Die drei vorherigen Komponenten werden durch das Mana, die eigene geistige Kraft, ergänzt, um die Wirkung der Application freizusetzen.

Die eigene Erschöpfung ist eine stärkere, in Relation zu der Application ‘An Grav’, da
Ein stark magisches Feld / Barriere fokussiert,
Die Applicatio durch die Rune ‘Vas’ vergrößert, und
Die Alraune als weitere Paraphernalia hinzugefügt wird


Diese Applicatio weist eine Besonderheit auf, da das Primärelement Energie ist. Energie besitzt keinen Antagonisten wie beispielsweise Feuer zu Wasser, um entsprechende Wirkung zu negieren. Diese Applicatio erzielt die Wirkung der Auflösung eines Energiefeldes, einer magischer Barriere oder eines Walles durch eine gänzlich andere Beschaffenheit. Ein magisches Feld ist flüchtig und manifestiert sich lediglich temporär in der hiesigen Welt und schwindet durch eine langsame Dekrementierung der arkanen Kraft. Die direkte Auflösung eines magisches Feldes funktioniert jedoch durch die Überladung jener arkanen Kraft, um einen instabilen Zustand dieses Feldes zu erzwingen. Als Erklärung soll hier die Applicatio ‘In Ex Grav’ dienen, bei welcher eine zyklische Expansion und Kontraktion des Feldes mit bloßem Auge zu erkennen ist - diese wird mit zunehmender Zeit schwächer und geringer, ehe diese sich gänzlich auflöst.
Durch den ‘An Vas Grav’ wird der sichtliche Rhythmus unterbrochen und gestört, sodass die beschriebene zyklische Expansion und Kontraktion Irregularitäten forciert und zum eigenen und direkten Zusammenfall führt.
So dient die oben genannte Ausführung für den offensichtlichen Fall, wenn das aufzulösende Feld ebenfalls Energie als Primärelement aufweist. Doch auch selbige Logik ist beispielsweise bei den Applicatio ‘In Flam Grav’, ‘In Nox Grav’ und ‘In Sanct Ylem’ anzuwenden. Um dies deutlich zu machen, gilt es hier zu beachten, dass jede dieser Applicatio die Paraphernalia Alraune und/oder schwarze Perle verwendet, um diesen ebenso Energie als Sekundärelement zuzuweisen. So gilt es hier zu wissen, dass nicht immer diese zyklische Expansion und Kontraktion mit dem bloßem Auge zu erkennen sein muss. Doch auch hier wird diese durch eine Überladung des Feldes die Instabilität erzwungen, um eine direkte Aufhebung des magischen Feldes zu bewirken.
Es besteht jedoch keine Möglichkeit, Applicatio wie beispielsweise ‘Corp Por’ zu nutzen, da diese zwar das Primärelement Energie trägt, doch die Wirkung dieser Applicatio wäre lediglich punktuell und würde keine ausreichende Instabilität verursachen.


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Lûth-gador

Die Erschaffung eines Lûth-gador
ThemaAutorAngesehenDatum/Zeit

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Ithulien Lirindiel5305. Dezember 2019 23:03



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