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<title>Eine Taube mit einer kurzen Abhandlung landet im Garten Ithulien Lirindiels.</title>
<description>Sie trägt ein Pergament bei sich, das in sepiablauer Tinte schwungvoll beschrieben ist:

Ehrenwerter Hîr-Ithron Ithulien Lirindiel,

wie besprochen, lasse ich Euch hier eine exemplarische Analyse einer Applicatio zukommen, um zu überprüfen, ob ich das Prinzip verstanden habe. Hierbei habe ich mich für „An Mani“ entschieden, da die Verba Arcana bei dieser Applicatio nur die Mindestzahl von zwei Runen umfassen und ich zudem im Konzil keine bestehende Abhandlung hierzu finden konnte. Da es sich nur um eine Probeabhandlung handelt, werde ich versuchen, mich kurz zu fassen.

Introduction

Ein jeder Adept versteht sich darauf, die Applicatio „An Mani“ zu wirken. Sie entstammt dem zweiten Zirkel der Macht. Das Ziel ist hierbei, Schaden bei einem anderen Wesen hervozurufen. Volkstümlich wird gemeinhin von einem Fluchzauber gesprochen. Vereinfacht gesagt, ist die beabsichtigte Wirkung das Gegenteil eines „In Mani“, der bereits von Hexagor Elek ausführlich besprochen wurde.

1. Säule: Fokus

Wie bei jeder Applicatio muss der Magiewirkende sich zunächst im Klaren sein, was und wo er genau etwas bewirken will. Hier soll einem anderen Wesen Schaden zugefügt werden; es ist somit besonders wichtig, sich zunächst einen Überblick über die Gesamtsituation zu verschaffen. Hernach wird der Geist von allen Störungen befreit und Platz für den Aufbau der Applicatio geschaffen. Der Art des Fokus‘ ist hier intrinsisch, da das Ergebnis nicht der völligen Kontrolle des Magiewirkenden unterliegt.

2. Säule: Verba Arcana

Hier geht es nun darum, die Applicatio zu visualisieren. Der zuvor befreite Geist wird von der Vorstellung derselben durchdrungen und mit dem befüllt, was zuvor geplant wurde. Hierbei wird bereits eine leichte Verbindung zur astralen Ebene hergestellt. Die erste Rune, die Fokus- oder Tatrune, ist von besonderer Wichtigkeit. Dies ist im Falle An Manis die Rune An, welche für Auflösung oder Aufhebung steht. Die zweite Runde Mani steht für Leben und Heilung. Die Applicatio An Mani kommt also mit der absoluten Mindestanzahl von zwei Runen aus. Beide Sylabeln hintereinander gesprochen bedeuten, dass Leben aufgehoben, also dezimiert werden soll.

3. Säule: Paraphernalia

Die Paraphernalia dienen als Energieträger der arkanen Energie. Jede einzelne bringt ein spezifisches Muster der Energie auf unser Planum. Die notwendigen Paraphernalia im Falle von „An Mani“ sind zum einen der Nachtschatten (Darcigo Noxirato), zum anderen Spinnenseide. Nachtschatten findet im Allgemeinen Verwendung bei Applicationen, die Schmerz, Tod, Illusion, Vergiftung oder Schaden bewirken sollen. Im Falle von „An Mani“ gehe ich davon aus, dass die Schadenswirkung im Vordergrund steht, möglicherweise begleitet von Schmerz. Dieses ordne ich der Rune Mani zu, wenn hier auch das Gegenteil von Heilung oder Leben bewirkt werden soll. Spinnenseide wiederum ist nötig in Applicationen, in denen eine Beschwörung, eine Geistbindung oder die Beeinflussung eines Geistes bewirkt werden sollen. Beim „An Mani“ gehe ich davon aus, dass es hier um die Beinflussung eines fremden Geistes geht, dem Schaden zugefügt werden soll. Insofern ist dieser Reagenzie die Sylabel An zuzuordnen.

4. Säule: Geisteskraft 

Schlussendlich ist für die erfolgreiche Durchführung der Applicatio der Einsatz der Geisteskraft notwendig. Hernach tritt eine geistige Erschöpfung ein.

Möge das Siegel ewiglich bestehen!

Hochachtungsvoll

Tiago Thibalt</description><link>https://www.theow.de/boards/read.php?34,80066,80066#msg-80066</link><lastBuildDate>Tue, 14 Apr 2026 18:11:51 +0200</lastBuildDate>
<generator>Phorum 5.2.23</generator>
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<guid>https://www.theow.de/boards/read.php?34,80066,80073#msg-80073</guid>
<title>Eine Nachricht erreicht Tiago Thibalt</title><link>https://www.theow.de/boards/read.php?34,80066,80073#msg-80073</link><description><![CDATA[<i>Elen feana or govas nîs Tiago Thibalt,<br /><br />ich habe Eurer Abhandlung einen Teil meiner wertvollen Zeit gewidmet und möchte Euch folgende Punkte mitgeben:<br /><br />Die grundsätzliche Struktur der Abhandlung ist gut und besitzt den richtigen Rahmen, um diese fortführend zu erweitern. Die inhaltliche Aspekte der Arbeit - hiermit meine ich besonders die vier Phasen - sind im Kern fehlerfrei, sollten jedoch noch ein wenig detaillierter sein.<br /><br />Was ich gänzlich misse, sind Eure Theorien wie die Application auf den Gegenüber wirkt. In welcher Form entzieht es Leben? Erfährt der Opponent physisches, oder geistiges Leiden?<br />Ein essentieller Aspekt einer Abhandlung sind nicht nur die vier Phasen, sondern auch die Theorien der Wirkung.<br /><br />Eine weitere, nicht ganz unbedeutende Anmerkung ist die Wortwahl &quot;Zirkel der Macht&quot;. Das Konzil entschied, dies in &quot;Zirkel der Magie&quot; umzuändern. Ersetzt diese Worte gerne in Eurer Abhandlung.<br /><br />Zusammenfassend, befindet Ihr Euch auf einem guten Weg und habt die Grundlagen der Magie bereits durchdrungen. Eure Denkweise, die Struktur Eures Geistes wird sich über die Zeit auf die eines Magiewirkers einstimmen.<br /><br />Lasst uns die Abhandlung bei einem persönlichen Gespräch erneut besprechen.<br /><br />No galu govad gen<br />Ithulien Lirindiel<br /></i>]]></description>
<dc:creator>Ithulien Lirindiel</dc:creator>
<category>Rollenspiel - Magier Auditorium</category><pubDate>Fri, 23 Oct 2020 12:11:06 +0200</pubDate></item>
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<guid>https://www.theow.de/boards/read.php?34,80066,80066#msg-80066</guid>
<title>Eine Taube mit einer kurzen Abhandlung landet im Garten Ithulien Lirindiels.</title><link>https://www.theow.de/boards/read.php?34,80066,80066#msg-80066</link><description><![CDATA[Sie trägt ein Pergament bei sich, das in sepiablauer Tinte schwungvoll beschrieben ist:<br /><br />Ehrenwerter Hîr-Ithron Ithulien Lirindiel,<br /><br />wie besprochen, lasse ich Euch hier eine exemplarische Analyse einer Applicatio zukommen, um zu überprüfen, ob ich das Prinzip verstanden habe. Hierbei habe ich mich für „An Mani“ entschieden, da die Verba Arcana bei dieser Applicatio nur die Mindestzahl von zwei Runen umfassen und ich zudem im Konzil keine bestehende Abhandlung hierzu finden konnte. Da es sich nur um eine Probeabhandlung handelt, werde ich versuchen, mich kurz zu fassen.<br /><br />Introduction<br /><br />Ein jeder Adept versteht sich darauf, die Applicatio „An Mani“ zu wirken. Sie entstammt dem zweiten Zirkel der Macht. Das Ziel ist hierbei, Schaden bei einem anderen Wesen hervozurufen. Volkstümlich wird gemeinhin von einem Fluchzauber gesprochen. Vereinfacht gesagt, ist die beabsichtigte Wirkung das Gegenteil eines „In Mani“, der bereits von Hexagor Elek ausführlich besprochen wurde.<br /><br />1. Säule: Fokus<br /><br />Wie bei jeder Applicatio muss der Magiewirkende sich zunächst im Klaren sein, was und wo er genau etwas bewirken will. Hier soll einem anderen Wesen Schaden zugefügt werden; es ist somit besonders wichtig, sich zunächst einen Überblick über die Gesamtsituation zu verschaffen. Hernach wird der Geist von allen Störungen befreit und Platz für den Aufbau der Applicatio geschaffen. Der Art des Fokus‘ ist hier intrinsisch, da das Ergebnis nicht der völligen Kontrolle des Magiewirkenden unterliegt.<br /><br />2. Säule: Verba Arcana<br /><br />Hier geht es nun darum, die Applicatio zu visualisieren. Der zuvor befreite Geist wird von der Vorstellung derselben durchdrungen und mit dem befüllt, was zuvor geplant wurde. Hierbei wird bereits eine leichte Verbindung zur astralen Ebene hergestellt. Die erste Rune, die Fokus- oder Tatrune, ist von besonderer Wichtigkeit. Dies ist im Falle An Manis die Rune An, welche für Auflösung oder Aufhebung steht. Die zweite Runde Mani steht für Leben und Heilung. Die Applicatio An Mani kommt also mit der absoluten Mindestanzahl von zwei Runen aus. Beide Sylabeln hintereinander gesprochen bedeuten, dass Leben aufgehoben, also dezimiert werden soll.<br /><br />3. Säule: Paraphernalia<br /><br />Die Paraphernalia dienen als Energieträger der arkanen Energie. Jede einzelne bringt ein spezifisches Muster der Energie auf unser Planum. Die notwendigen Paraphernalia im Falle von „An Mani“ sind zum einen der Nachtschatten (Darcigo Noxirato), zum anderen Spinnenseide. Nachtschatten findet im Allgemeinen Verwendung bei Applicationen, die Schmerz, Tod, Illusion, Vergiftung oder Schaden bewirken sollen. Im Falle von „An Mani“ gehe ich davon aus, dass die Schadenswirkung im Vordergrund steht, möglicherweise begleitet von Schmerz. Dieses ordne ich der Rune Mani zu, wenn hier auch das Gegenteil von Heilung oder Leben bewirkt werden soll. Spinnenseide wiederum ist nötig in Applicationen, in denen eine Beschwörung, eine Geistbindung oder die Beeinflussung eines Geistes bewirkt werden sollen. Beim „An Mani“ gehe ich davon aus, dass es hier um die Beinflussung eines fremden Geistes geht, dem Schaden zugefügt werden soll. Insofern ist dieser Reagenzie die Sylabel An zuzuordnen.<br /><br />4. Säule: Geisteskraft<br /><br />Schlussendlich ist für die erfolgreiche Durchführung der Applicatio der Einsatz der Geisteskraft notwendig. Hernach tritt eine geistige Erschöpfung ein.<br /><br />Möge das Siegel ewiglich bestehen!<br /><br />Hochachtungsvoll<br /><br />Tiago Thibalt]]></description>
<dc:creator>Tiago Thibalt</dc:creator>
<category>Rollenspiel - Magier Auditorium</category><pubDate>Wed, 21 Oct 2020 22:27:49 +0200</pubDate></item>
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