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<title>eine Nachricht erreicht Collegus Vlos&amp;#039;Drathir</title>
<description>Draußen peitschte der Wind gegen die Fensterläden, und ein fernes Donnergrollen rollte über das Land. Die Flammen im Kamin zogen lange Schatten über Regale voller Folianten und Erinnerungen, manche verstaubt, manche unausgesprochen. Gladios saß in seinem alten Sessel aus dunklem Holz, ein Glas unangerührter Wein stand neben ihm. Sein Blick ruhte lange auf der Glut im Kamin – als würde sie in ihrem Spiel eine Antwort geben, auf eine Frage, die nie ausgesprochen worden war.

Er seufzte kaum hörbar, beugte sich nach vorn, nahm das glatte Pergament, legte es auf das schwere Pult – und schrieb.

Dem Siegel zum Gruß Collegus Vlos’Drathir,

es liegt in der Natur der Dinge, dass Wege sich kreuzen – nicht immer im Licht, nicht immer im Frieden, aber nie ohne Grund.
Ich halte es für angebracht, dass wir ein persönliches Gespräch führen. Ohne Zwischenrufer, ohne Niederschriften, ohne dritte Ohren.

Wenn Ihr dazu bereit seid, nennt mir Zeit und Ort.

Gladios Partecko
Arcomagus</description><link>https://www.theow.de/boards/read.php?34,82238,82238#msg-82238</link><lastBuildDate>Tue, 06 Oct 2026 08:39:53 +0200</lastBuildDate>
<generator>Phorum 5.2.23</generator>
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<title>Eine Antwort erreicht Gladios</title><link>https://www.theow.de/boards/read.php?34,82238,82252#msg-82252</link><description><![CDATA[<b><i><span style="color:#0000CC">Dem Siegel zum Gruße Collegus Partecko,<br /><br />wir sehen es als positiv an, dass ihr euch mit eurem Vorstand getroffen habt. Natürlich müsst ihr, so es denn geschehen ist, vor keinem der Vorständler niederknien, selbst in Moonglow verfahren wir nicht so.<br /><br />Somit hat sich der hohe Rat in Moonglow beraten und wir sind zu folgendem Abschluss gekommen.<br /><br />Euer Vorstand, in eurem Falle Collegus Vlos&#039;Drathir, kann, so er dies wünscht, euch Hausverbot in eurem Konzil erteilen. Solltet ihr euch dem wiedersetzen, so werden wir nicht umhin können, euch den Kauf von höhergestellten Paraphernalien zu sperren. Was dies bedeutet, sollte euch klar sein. Wir werden Collegus Abel Stormrise bitten, hier ein Auge drauf zu werfen.<br /><br />Betrachtet euch also als ein allerletztes Mal verwarnt. Sollte uns nochmals zu Ohren kommen, dass ihr einen Unterricht untergrabt, auch in einer Exkursion oder außerhalb des Konzils, hat dies ebenso zur Folge, dass euch der Zugang zu den höheren Paraphernalien verwehrt wird.<br /><br />Ansonsten ist das Thema hier für das Konzil zu Moonglow abgeschlossen.<br /><br />So das Abbild des Siegels nie verblassen möge<br /><br />Dekanus Jasper Rabenbart<br />Arcomagus und<br />Hoher Rat des Konzils zu Moonglow</span></i></b><br /><img src="http://www.theow.de/gfx/ingame/siegel_magierkonzil.gif" class="bbcode" border="0" />]]></description>
<dc:creator>Dekanus Jasper Rabenbart</dc:creator>
<category>Rollenspiel - Magier Auditorium</category><pubDate>Wed, 13 Aug 2025 14:54:29 +0200</pubDate></item>
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<guid>https://www.theow.de/boards/read.php?34,82238,82246#msg-82246</guid>
<title>eine versiegelte Botschaft erreicht den Dekanus Rabenbart</title><link>https://www.theow.de/boards/read.php?34,82238,82246#msg-82246</link><description><![CDATA[<b><i><center class="bbcode"><span style="color:#0033CC">Das Schreiben liegt auf einem Pergament von außergewöhnlicher Güte – fest, glatt und in einem warmen, elfenbeinfarbenen Ton, wie man ihn nur aus den Werkstätten der besten Papiermacher kennt. Die Kanten sind mit feiner Hand zugeschnitten und makellos eben, was von der Sorgfalt des Absenders zeugt.<br /><br />Es ist fest verschlossen mit einem tiefblauen Wachssiegel, in das das persönliche Zeichen des Erzmagiers Gladios Partecko geprägt ist – eine filigrane, doch unmissverständliche Markierung seines Ranges und seiner Reputation. Das Wachs ist von höchster Reinheit, leicht glänzend und ohne Bruchstellen, sodass bereits das bloße Betrachten vermittelt, dass dieses Schreiben nicht durch fremde Hände gegangen ist.<br /><br />Beim Öffnen steigt ein dezenter, edler Duft auf – eine Mischung aus feinem Pergament, leichtem Bienenwachs und einer kaum wahrnehmbaren Note von Kräutern, wie sie in den Schreibstuben alter Gelehrtenstädte verwendet werden. Nichts aufdringliches, sondern ein Hauch, der dem Empfänger unbewusst die Wertigkeit und Ernsthaftigkeit des Inhalts vermittelt.</span></center></i></b><br /><br /><br /><br />Dem Siegel zum Gruße, hochgeschätzter Dekan,<br /><br />in Wahrung des Respekts vor Eurem hohen Amt möchte ich Euch meine Sicht auf das jüngste Gespräch mit dem Konzilsvorstand Vlos’Drathir und Collega Raphaela El-Sovirax darlegen.<br /><br />Ich bin der Einladung des Konzilsvorstandes gefolgt, um etwaige Missverständnisse über mein Verhalten im Unterricht zu klären. Gleich zu Beginn stellte er mir die direkte Frage, ob ich ihn respektiere. Meine Antwort erfolgte unverzüglich und ohne Zögern: Ja – sowie man einen Konzilsvorstand respektieren sollte, und zwar gilt mein Respekt ausnahmslos jedem Mitglied des Konzils. Ich bin sogar stolz dass ein damaliger Schüler von mir diesen Titel nun trägt.<br /><br />Im weiteren Verlauf des Gesprächs kam ich der Sache auf den Kern und erklärte, dass ich – sollte mein Verhalten als unangebracht empfunden worden sein – bereit bin, um Entschuldigung zu bitten. An dieser Stelle ergriff der Konzilsvorstand jedoch das Wort und sprach &quot;ihr könnt euch nicht entschuldigen, nur um Entschuldigung bitten. Anschließend sprach Er in einem Ton und nach einer auffordernden Geste, der mehr Befehl als Bitte war:<br /><br />„erhebt euch, kniet vor der Rätin, senkt euren Blick demütig“<br /><br />Dies war keine Einladung zu einer Geste des Respekts, wie sie in unserem Lehrwesen üblich ist, sondern eine Anweisung, wie sie ein Herr einem Diener oder gar ein Sklavenhalter erteilen würde. Eine solche Forderung steht in keinerlei Verbindung zur Lehre der Magie, noch ist sie in der Tradition Moonglows verankert.<br /><br />Es ist bekannt, dass im Volk der Drow solche Gesten der Unterwerfung ein Ausdruck religiöser Verehrung sind – gegenüber einer Göttin. Doch unser Gespräch war kein Gottesdienst, sondern eine Unterredung zwischen Magiern. Magische Hierarchie und religiöse Unterwürfigkeit sind strikt zu trennen. Als Erzmagier, der dem Siegel verpflichtet ist, sehe ich es als meine Pflicht, die Würde unseres Amtes zu wahren – und dazu gehört, dass Respekt auf Augenhöhe erwiesen wird, nicht durch sklavische Gesten.<br /><br />Ich habe meine Bereitschaft zur Entschuldigung in klaren Worten ausgesprochen und mein Bedauern über mögliche Missverständnisse zum Ausdruck gebracht. Gleichzeitig habe ich meine Integrität gewahrt, indem ich mich einer für unser Amt unpassenden Anweisung nicht unterworfen habe.<br /><br />Zu den übrigen Vorwürfen möchte ich betonen: Eine gezielte Beleidigung des Volkes der Ilythiiri lag nie in meiner Absicht. Ich habe lediglich einen kürzlichen Überfall durch Angehörige dieser Rasse erwähnt, um den Kontext meiner möglicherweise schärferen Wortwahl zu erklären. Eine pauschale Herabwürdigung war weder beabsichtigt noch geäußert.<br /><br />Mein Ziel war und ist es, das Siegel zu wahren, die Lehre der Magie zu fördern und die Ehre Moonglows zu stärken. Dies schließt auch den Schutz unserer Traditionen und Werte vor unpassenden Forderungen ein, die nicht dem Geist unseres Konzils entsprechen.<br /><br />Möge das Siegel bestehen<br />Erzmagier Gladios Partecko]]></description>
<dc:creator>Arcomagus Partecko</dc:creator>
<category>Rollenspiel - Magier Auditorium</category><pubDate>Sat, 09 Aug 2025 21:29:05 +0200</pubDate></item>
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<guid>https://www.theow.de/boards/read.php?34,82238,82245#msg-82245</guid>
<title>eine Abschrift über den Schriftverlauf mit Vlos Drathir erreicht den Dekan von Moonglow&nbsp;(kT)</title><link>https://www.theow.de/boards/read.php?34,82238,82245#msg-82245</link><description><![CDATA[Kein Text]]></description>
<dc:creator>Arcomagus Partecko</dc:creator>
<category>Rollenspiel - Magier Auditorium</category><pubDate>Sat, 09 Aug 2025 21:02:33 +0200</pubDate></item>
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<guid>https://www.theow.de/boards/read.php?34,82238,82242#msg-82242</guid>
<title>Re: Gladios Partecko wird konsultiert</title><link>https://www.theow.de/boards/read.php?34,82238,82242#msg-82242</link><description><![CDATA[<span style="font-size:small"><i><span style="color:#333399"><b>Der Rauch der Pfeife stieg träge zur Decke seines Arbeitszimmers empor, während das flackernde Licht des Kamins tanzende Schatten über die Regale warf. In seinen Händen hielt Gladios ein Stück Pergament – Vlos&#039;Drathirs Antwortschreiben, gespickt mit künstlicher Strenge, prätentiösem Amtsgehabe und dem krampfhaften Versuch, Autorität zu simulieren. Als er die Zeilen zum dritten Mal überflogen hatte, legte sich ein kaltes, spöttisches Lächeln auf seine Lippen. Kein Zorn, kein Ärger. Nur eine tiefe, fast belustigte Verachtung.<br /><br />Vollständig war der Drow in die Falle getappt – in das sorgfältig gespannte Netz aus subtiler Unterwerfung und gespielter Reue. Er sog jedes Wort begierig auf, als wäre es ein Ritterschlag, als hätte man ihm endlich das Gewicht verliehen, das er so verzweifelt in sich selbst suchte. Ja, man hatte ihm das Gefühl gegeben, wichtig zu sein. Dass seine Worte Wirkung zeigten. Dass seine Meinung zählte. Wie erbärmlich ein Mann doch sein muss, der sich daran klammert, von jenen gesehen zu werden, die einst weit über ihm standen – und es immer noch sind.<br /><br />Gladios lehnte sich zurück, ließ die Finger über das Deckblatt eines seiner alten Lehrwerke gleiten – ein Band, den Vlos als Adept nur mit Erlaubnis berühren durfte. Damals hatte der Drow noch gezittert vor Eifer, um eine einzige Silbe Lob. Jetzt verkrampfte er sich in seiner Rolle als Konzilsvorstand, wie ein Kind, das eine Krone aus Papier auf dem Kopf trägt und glaubt, König zu sein.<br /><br />*&quot;Vielleicht&quot;, dachte Gladios, &quot;ist das genau das, was er braucht. Das Gefühl, über mir zu stehen. Er soll glauben, er halte die Zügel – denn nur dann wird er die eigene Leine nicht sehen.&quot;<br /><br />Er rieb sich die Schläfen, mehr aus Gewohnheit denn aus Erschöpfung. Es war beinahe rührend, wie sehr sich Vlos bemühte, einen Schatten zu überholen, den er nicht einmal in Gänze verstand. Jene, die wahrhaft Macht besitzen, verkünden sie nicht. Sie zeigen sie nicht – sie sind sie.<br /><br />Doch das Spiel verlangte nach einer weiteren Runde. Und so griff Gladios zur Feder, tauchte sie in Tinte, und begann mit jener Grazie zu schreiben, die so vielen bereits das Gefühl gegeben hatte, verstanden zu werden – während sie nicht bemerkten, wie er sie längst gelesen hatte.</b></span></i></span><br /><br /><b><center class="bbcode">Dem Siegel zum Gruße Collegus Vlos&#039;Drathir</center></b><br /><br />Zunächst möchte ich Euch danken, dass Ihr Euch meiner Person noch einmal in dieser Deutlichkeit angenommen habt. Ich nehme Eure Worte zur Kenntnis – mit all der Schwere, die sie für jemanden tragen, der sich seiner Verantwortung bewusst ist. Eure Rolle als Vorstand verlangt Euch viel ab, und ich weiß es zu schätzen, dass Ihr dennoch Zeit gefunden habt, mir ein weiteres Schreiben zu widmen.<br /><br />Ich nehme den Vorwurf der Ignoranz auf mich, auch wenn ich hinzufügen möchte, dass mein Zögern keineswegs Ausdruck von Arroganz oder Geringschätzung war. Vielmehr bedurfte es der Sammlung und der Prüfung all jener inneren Regungen, die sich angesichts der Entwicklungen – und vor allem der mir zugetragenen Vorwürfe – in mir regten. Als jemand, der lange dem Konzil und seiner Tradition gedient hat, wollte ich vermeiden, in der Aufgewühltheit der ersten Stunde zu antworten. Ich ziehe es vor, mit klarem Geist zu schreiben – und mit dem Respekt, der der Institution gebührt.<br /><br />Was den Ursprung der Vorwürfe betrifft – und Ihr habt Recht, ich bin diese noch schuldig geblieben –, so liegt das Missverständnis tatsächlich in einem Unterricht der Collega Raphaela. Es war mein Eindruck, dass einige Inhalte von großer Komplexität ohne die gebotene Einbettung vermittelt wurden. In Gesprächen mit Adepten entstand so der Eindruck, dass wichtige Grundlagen – insbesondere zu den Prinzipien der arkanen Manifestation – übergangen worden seien. Ich äußerte meine Sorge diesbezüglich in klaren Worten, in dem ehrlichen Bemühen, auf mögliche pädagogische Lücken hinzuweisen. Später stellte sich heraus, dass es sich um eine gesonderte Einheit handelte, deren Kontext ich nicht vollständig kannte. Die Angelegenheit klärte sich im persönlichen Austausch – und ich bedaure es, dass meine anfängliche Kritik als Herabwürdigung empfunden wurde. Das war nie mein Ziel.<br /><br />Ich will nicht leugnen, dass mein Ton gelegentlich hart sein kann. Doch entspringt dies keiner Missachtung, sondern der Sorge um das, was wir alle hüten: Die Reinheit und Tiefe der Lehre. Dass ich mich dabei im Ton vergriffen habe – das mag sein. Und wenn es so war, schulde ich dafür eine Entschuldigung – namentlich der betroffenen Magistra.<br /><br />Was meine Person betrifft – ja, ich befinde mich in einer Umbruchphase. Das Leben verlangt mitunter Wandlung, auch von jenen, die viele Jahre den Wandel leiteten. Ich danke Euch für die Sorge um meinen Zustand. Doch lasst mich Euch versichern: Mein Geist ist klar, mein Wille ungebrochen, mein Weg noch lange nicht zu Ende.<br /><br />Was den Angriff durch Mitglieder der Ilythiiri betrifft, so werde ich Euch, wie von Euch gefordert, eine gesonderte Aufzeichnung der Geschehnisse übermitteln. Ich teile jedoch nicht die Ansicht, dass ein solcher Überfall keinerlei Relevanz für mein Verhalten im Konzil hat. Wer einmal Ziel gezielter magischer und psychischer Manipulation wurde, muss seine Aufmerksamkeit schärfen – auch innerhalb vertrauter Strukturen. Dies ist keine Ausrede, sondern eine Erklärung. Und ich hoffe, sie findet zumindest Euer Verstehen – wenn auch nicht Eure Zustimmung.<br /><br />Abschließend danke ich Euch für das Angebot einer Audienz. Ich werde zu dem von Euch genannten Zeitpunkt erscheinen, bereit zur Klärung und zum Dialog.<br /><br />Arcomagus Partecko]]></description>
<dc:creator>Arcomagus Partecko</dc:creator>
<category>Rollenspiel - Magier Auditorium</category><pubDate>Sat, 02 Aug 2025 21:14:09 +0200</pubDate></item>
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<guid>https://www.theow.de/boards/read.php?34,82238,82240#msg-82240</guid>
<title>Gladios Partecko wird konsultiert</title><link>https://www.theow.de/boards/read.php?34,82238,82240#msg-82240</link><description><![CDATA[<i><b>Statt Pergament wurde die Nachricht auf gegerbter Rothehaut verfasst. In feinst säuberlich mit runenverzierten Lettern sind die Worte niedergeschrieben. Die Tinte wurde mit einer blutähnlichen Substanz versetzt.</b></i><br /><br /><br /><center class="bbcode"><span style="color:#880000"><i><b><span style="font-size:x-large">D</span>em <span style="font-size:x-large">S</span>iegel zum <span style="font-size:x-large">G</span>ruße <span style="font-size:x-large">A</span>rcomagus <span style="font-size:x-large">P</span>artecko,<br /><br />zunächst einmal fühle ich mich geehrt, dass Ihr, ehrenwerter Arcomagus Gladios Partecko, Euch dazu herablasst doch noch mit mir in direkten Kontakt zu treten.<br /><br />Ihr seid noch immer verwarnt und eure Ignoranz, bis heute nicht auf mein Schreiben zu reagieren, zeigt mehr als deutlich, dass diese Verwarnung zu Recht ausgesprochen wurde.<br /><br />Vielleicht hat es bisher niemand getan und es ist nun die Zeit gekommen es Euch einmal direkt zu sagen: Ihr seid nicht jener, für den Ihr Euch haltet. Auch wenn Ihr das Privileg besitzt Euch Arcomagus nennen zu dürfen, so habt Ihr Euch dem Konzil – und somit auch mir als Vorstand – unterzuordnen. Ich muss zugeben, dass ich zunächst in den Akten des Konzils nachsehen musste, um wen es sich überhaupt handelt, als die Konzilsrätin mit Ihren Anschuldigungen Euch gegenüber an mich herantrat. Euer Name war mir schlichtweg nicht mehr geläufig. Auch wenn Ihr einst auf dem Papier mein Lehrmeister wart, so habt Ihr nun zu akzeptieren, dass sich die Rollen im Laufe der Zeit geändert haben.<br /><br />Ihr vermittelt nicht den Eindruck, dass Ihr meine Worte respektive die des Dekanus Rabenbart mit dem gebotenen Ernst zur Kenntnis genommen habt.<br /><br />Ich fordere Euch erneut zu einer schriftlichen Stellungnahme auf, Euer Verhalten gegenüber der Konzilsrätin bis ins kleinste Detail zu erklären.<br /><br />Natürlich werdet Ihr – und nur Ihr alleine - die Verantwortung für Euer ungebührendes Verhalten übernehmen. Das steht außer Frage. Ebenfalls werdet Ihr, genauso allein, jedwede Konsequenz tragen.<br /><br />Dass Ihr Euch in einer schwierigen Lebensphase befindet, ist keinerlei Erklärung oder Entschuldigung für ein solches Verhalten. Ich möchte nochmal betonen, dass Ihr als Arcomagus und zusätzlich ehemaliger Vorstand des Konzils eine besondere Vorbildrolle gegenüber den Adepten einnehmt. Wenn Ihr nicht Herr über Euer eigen Handeln seid, so haltet Euch vom Konzil fern. Vielleicht solltet Ihr gar einen Heiler aufsuchen?<br /><br />Ich fordere Euch weiter auf, mir jedes Details vom Überfallversuch durch Mitglieder des Volkes der Ilythiiri mitzuteilen. Insbesondere, was dieses Geschehen außerhalb des Konzils mit Eurem Verhalten innerhalb des Konzils, einem neutralen Ort, den auch die Ilythiiri als solchen respektieren, zu tun hat.<br /><br />Es ist schön für Euch, wenn Ihr es für angebracht haltet, ein persönliches Gespräch zu führen, allerdings seid Ihr aktuell nicht in der Position so etwas einzufordern.<br /><br />Bedeutungslose Worthülsen werden Euch nicht aus Eurer derzeitigen Situation befreien. Es gilt für Euch Demut zu lernen, Euren Stand kennen und akzeptieren zu lernen, Respekt zu zeigen und dies durch Eure Taten, nicht durch leere Worte, unter Beweis zu stellen.<br /><br />Als ersten Schritt lasst mir binnen der nächsten drei Tagesläufe Eure schriftliche und fundiert begründete Erklärung für all das zukommen.<br /><br />Sofern mir dieses Schriftstück zugeht und ich Eure Erläuterungen ansatzweise nachvollziehen kann, so bin ich gewillt Euch am zweiten Tage des kommenden Wochenlaufes zur achten Abendstunde im Konzil eine Audienz zu gewähren.<br /><br />Es steht Euch frei Euch kritisch und konstruktiv über das Ausbildungskonzept sowie die fachliche Eignung der Magister und Tutoren des hiesigen Konzils zu äußern. Jedoch habt auch Ihr die Form zu wahren und dies direkt an mich heranzutragen und Euch damit nicht vor Adepten zu stellen.<br /><br />Ihr brüstet Euch damit, eine übermäßige Anzahl an Adepten ausgebildet und Unterrichte abgehalten zu haben. Neben den semantischen Grundinhalten der Unterrichte und der Prüfungsvorbereitung zum Magier gibt es eine Vielzahl von Lektionen, die Ihr offenbar selbst nicht verinnerlicht habt. Zumindest zeugt Euer Verhalten eindeutig nicht davon, dass Ihr den Titel eines Arcomagus zurecht tragt.<br />Beginnt damit mir zu zeigen, dass ich mit dieser Behauptung falsch liege.<br /><br /><span style="font-size:x-large">V</span>los&#039;<span style="font-size:x-large">D</span>rathir<br /><br /><sub><span style="font-size:x-large">V</span>orstand</sub><br /><br /><sub><span style="font-size:x-large">Q</span>u&#039;el&#039;<span style="font-size:x-large">F</span>aeruk del <span style="font-size:x-large">Q</span>u&#039;ellar <span style="font-size:x-large">V</span>adaharr</sub></b></i></span><br /><br /><img src="http://www.theow.de/gfx/ingame/siegel_magierkonzil.gif" class="bbcode" border="0" /> <img src="https://s12.directupload.net/images/200708/dx8ckpkc.jpg" class="bbcode" border="0" /></center>]]></description>
<dc:creator>Vlos&amp;#039;Drathir, Qu&amp;#039;el&amp;#039;Faeruk</dc:creator>
<category>Rollenspiel - Magier Auditorium</category><pubDate>Fri, 01 Aug 2025 09:30:10 +0200</pubDate></item>
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<guid>https://www.theow.de/boards/read.php?34,82238,82238#msg-82238</guid>
<title>eine Nachricht erreicht Collegus Vlos&#039;Drathir</title><link>https://www.theow.de/boards/read.php?34,82238,82238#msg-82238</link><description><![CDATA[<i><span style="color:#6699FF">Draußen peitschte der Wind gegen die Fensterläden, und ein fernes Donnergrollen rollte über das Land. Die Flammen im Kamin zogen lange Schatten über Regale voller Folianten und Erinnerungen, manche verstaubt, manche unausgesprochen. Gladios saß in seinem alten Sessel aus dunklem Holz, ein Glas unangerührter Wein stand neben ihm. Sein Blick ruhte lange auf der Glut im Kamin – als würde sie in ihrem Spiel eine Antwort geben, auf eine Frage, die nie ausgesprochen worden war.<br /><br />Er seufzte kaum hörbar, beugte sich nach vorn, nahm das glatte Pergament, legte es auf das schwere Pult – und schrieb.</span></i><br /><br /><b><span style="color:#3333CC">Dem Siegel zum Gruß Collegus Vlos’Drathir,<br /><br />es liegt in der Natur der Dinge, dass Wege sich kreuzen – nicht immer im Licht, nicht immer im Frieden, aber nie ohne Grund.<br />Ich halte es für angebracht, dass wir ein persönliches Gespräch führen. Ohne Zwischenrufer, ohne Niederschriften, ohne dritte Ohren.<br /><br />Wenn Ihr dazu bereit seid, nennt mir Zeit und Ort.<br /><br />Gladios Partecko</span></b><br />Arcomagus]]></description>
<dc:creator>Arcomagus Partecko</dc:creator>
<category>Rollenspiel - Magier Auditorium</category><pubDate>Wed, 30 Jul 2025 21:54:17 +0200</pubDate></item>
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