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Alte Gefühle, neue Begebenheiten

Raphaela El-Sovirax
14. April 2021 18:01
Raphaela hat Giralin seine bestellten Tränke vorbeigebracht.
Dann wurde es aber später als gedacht.
Sie unterhielten sich über Filirin und den Gartenkristall, wie Giralin zu seiner Wunde gekommen war, sie motiviert ihn mir Filirin zu sprechen.
Für Raphaela völlig überraschend fragte Giralin, ob sie denn nicht heute Nacht bleiben wollte. Nachdem Raphaela mit der Frage Schlafzimmer oder Gästezimmer leicht überfordert war griff Giralin kurzerhand nach ihrer Hand und zog sie sanft mit ins Schlafzimmer. Raphaela musste schmunzeln, denn das Bett stand immer noch wie eine Falle direkt am Aufgang. Demonstrativ ließ sie sich dann auch gleich hineinfallen und zog nun ihrerseits Giralin mit sich. Giralin konnte wie es schien nicht anders als sie anzugrinsen und Raphaela lächelte mit einem warmen Gefühl zurück. Mit einem Lächeln auf den Lippen und Giralins Hand haltend schlief Raphaela an seiner Seite ein.
Bald jedoch rollt sie sich wie zuhause gewohnt in einem Eck des Bettes zusammen. Sie war es nicht gewohnt mit jemandem ein Bett zu teilen und so erwachte sie in dieser Nacht ein oder zwei Mal. Sie hatte es noch immer nicht ganz abgelegt nachts Aufzuschrecken und sich um Zaina kümmern zu wollen. Sie hoffte inständig, dass sie ihn damit nicht jedes Mal wecken würde.
Als sie am Morgen nun wirklich endgültig wach wurde, war Giralin wohl schon aufgestanden und unterwegs. Raphaela packte sich zusammen und machte sich auf den Weg zum Garten um nach dem Rechten zu sehen. Giralin ging ihr aber nicht mehr aus dem Kopf.


Das nächste Mal als sich die beiden sahen war so einiges passiert. Vesper hatte eine Bürgermeisterin und der Pakt war jetzt für den Schutz von Vesper zuständig. Raphaela war nicht so ganz d´accord mit dieser Situation. Musste sich jetzt wo es gelaufen war aber irgendwie damit arrangieren. Die Zukunft würde zeigen, ob es sich zum Guten, oder zum Schlechten entwickeln würde. Raphaela hoffte zwar auf ersteres, war sich aber nicht sicher, ob sie mit Keath in der Stadtwache einverstanden war. Es blieb auch abzuwarten, ob die schüchterne Elisabeth so kurz nach dem Vorfall dem Amt gewachsen war. „Schnell war nicht immer gut.“ Ihre Hilfe hatte sie dennoch angeboten.

Überschwänglich wurde sie von Giralin begrüßt und verlor, mit den Truhen die sie in der Hand hielt,
fast das Gleichgewicht. Dennoch freute sie sich über solch eine Begrüßung. Die Truhen rasch verstaut saßen die beiden dann am Tisch und sprachen über alte und neue Begebenheiten. Keath hatte sich wohl nach einem Übungskampf, bei dem er Staub gefressen hat zähneknirschend bei Giralin entschuldigt, wenn auch mehr erzwungen, als gemeint. So kamen beide schnell aber auch gleich zum Thema Vesper. Elisabeth veranstaltet einen Markt… Raphaela wusste noch nicht so recht, ob sie hingehen sollte. Mit Märkten konnte sie nie so recht etwas anfangen, trotz ihrer Eltern (die Händler waren) und ihrer Zeit im Kontor. Giralin hatte aber vor einen Stand anzumieten. Also würde sie vielleicht doch zumindest vorbeisehen. Insgesamt war Giralin aber nach wie vor eher der Rast zugetan als Vesper. Dennoch hält ihn allerdings hauptsächlich das Bistum davon ab in den Bund zu ziehen. Das Goldproblem, (das scheinbar bestand um seinen alten Hof wieder auf zu bauen) würde sicher schnell gelöst werden können. Giralin stünden auch hier alle Türen offen. Er könnte überall hingehen. Er könnte verschiedenen Gilden beitreten, er könnte sich selbständig machen, er könnte den Hof im Bund wiederaufbauen oder einen neuen im Herzogtum, der Pakt würde ihn aufnehmen und auch beim Kontor wäre er sicher gerne gesehen. Er könnte sich hinwenden, wohin ihn seine Nase treibt. Über den Pakt dachte er nach, hatte aber wie Raphaela auch seine Bedenken, was Keath betrifft mitgeteilt. Eigentlich wollte sie diese Bedenken auch bei Elisabeth kundtun, Keath aber nicht ohne Beweise verunglimpfen. So also blieb sie dabei, sich eine gute Zukunft für Vesper zu wünschen.
Raphaela hasste es abzuwarten, was die Zukunft brachte. Im Moment sah es aber so aus, als könne sie in alle Richtungen und Abwarten und Tee trinken. Mit Zaina brauchte sie Geduld und Zeit. Das Bistum war ihr ein Dorn im Auge, sie konnte aber nichts dagegen tun. Wie sich Keath und Vesper entwickelten blieb auch abzuwarten. Tja… und Giralin und sie… was das noch brächte blieb ebenso abzuwarten. Die Zeit mit ihm genoss sie auf alle Fälle sehr. Sie hätte sich nicht gedacht, dass sie von einem Wiedersehen so sehr überollt werden würde. Es fühlte sich an, als wäre die Zeit stehen geblieben. Sie fühlte sich gut 15 Jahre in die Vergangenheit gesetzt. An den Gefühlen zwischen ihnen schien sich nichts verändert zu haben. Raphaela würde sich darauf einlassen. Sie würde hinter ihm stehen, auch wenn er sich im Bund niederlässt. Sie konnte nicht sagen, warum es so war, aber das es so war wusste sie.
Der Bund war aber für beide scheinbar keine Option solange sich der Kult und die Anhänger Morduls dort breitmachten. Als Giralin Raphaela aber als „Pro Herzogtum“ bezeichnete musste sie innerlich schmunzeln. Ja sie lebte derzeit in Vesper. Sie war auch Bürgerin dort. In erster Linie galt ihre Aufmerksamkeit dort aber dem Gartenkristall. Für seinen Schutz war sie dort hingezogen.
Und wieder war es später geworden. Raphaela war noch nicht müde, aber Giralin wollte sie seiner Ruhe nicht berauben. So schob sie ihn nach einer Umarmung – auch wenn er noch seine Rüstung trug – Richtung Schlafzimmer. Zuhause angekommen ließen sie die letzten Tage nicht los. Statt in ihren Studien zu versinken schrieb sie ihre Gedanken nieder.
ThemaAutorAngesehenDatum/Zeit

Alte Gefühle, neue Begebenheiten

Raphaela El-Sovirax20014. April 2021 18:01

Re: Alte Gefühle, neue Begebenheiten

Raphaela El-Sovirax11510. Mai 2021 11:25



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