Willkommen! Anmelden Registrierung bei TheOldworld

Expedition nach Yew - Auf der Suche nach Schattendrachen

Adepta Aria von Loghan
10. August 2025 14:41
Der erste Tag in Yew:
Die Reise nach Yew war zwar nicht lang, doch recht ergibig.
Schon kurz nach dem Eintreffen empfing sie auch sogleich Magus Muntagora.
Er soll eine in manchen Kreisen vielleicht eher als sonderbare Größe vor allem im Bereich Schattenechsen und Schattendrachen sein. Er schien viel Wissen zu haben, jedenfalls zeugten seine Worte davon, auch wenn er etwas zerstreut und desorientiert wirkte. Zum Einstieg durfte ich erst einmal sein Werk über Schattenwesen im Allgemeinen lesen. Erst danach würde eine Expedition in den Schattenwald nahe Yew und der südlichen Berge überhaupt etwas bringen.
Bücher, ja, in Yew gab es jede Menge davon. Ich glaube man könnte sein ganzes Leben hier verbringen, nur mit Lesen,
Etwas Konzentration Aria auf das Wesentliche. Du bist hier um mehr über Schattenwesen zu erfahren.
Ein Blick ins Buch: Es gab eine allgemeine Beschreibung, dass sie aus einer Mischung von Magischen Fähigkeiten gepaart mit einem geschulten Kopf für die Geisterebene, manche würden sie vielleicht das dritte Auge nennen, näher zu "greifen" sind.
Wie bei allen per Applicatio Kal Xen hervorgerufenen Kreaturen bestehen sie aus reiner magischer Kraft aus der transienten Ebene, mittels des eigenen Verstandes und der Fokusierung auf eine bestimmte Ebene der Geister, werden sie dann in die reale Welt geformt.
Aber welche Wesen sind das? Hm, das steht hier nirgends. Nur eine Zahl: Sieben Wesen sollen es sein und das Mächtigste soll der Schattenwächter sein.
Es gäbe noch weitere Schattenwesen, doch das wäre zum einen weit fortgeschrittene Magie bzw sie existieren nur an bestimmten Orten, die scheinbar als besonderer Knotenpunkt zwischen dieser Ebene und der Geisterebene anzusehen sind.
Ah ja, also war der Ort den sie vor kurzem bereiste, diese Zitadelle der Elfen, so ein Knotenpunkt. Dort hatte sie bereits Schattendrachen und Schattenritter näher betrachten können.

Der zweite Tag in Yew:
Magus Muntagora wollte sich eigentlich noch immer nicht zur Expedition in den Wald äußern. Nachdem ich ihm dann aber die Essenz eines Schattendrachen zeigte, welche mir die Erzmagier der Magica Phaenomena freundlicherweise für meine Forschungen ausliehen, war er höchst erfreut und wir betraten das Labor.
Offenbar war er schon länger auf der Suche nach einer Essenz. Ohne Umscheife erklärte er mir, dass wenn ich nicht möchte, dass irgendwann die Schattenwesen die Welt beherrschen würden, ich die Essenz für die Forschungen opfern müsse. Sie würde untersucht werden auf die unterschiedlichsten Arkanen und Elementaren Kräfte und Wirkungen.
Und damit ich ihm dabei ordentlich Assistieren könne, müsste ich vorher erst noch ein paar Werke Über die Grundlagen der Alchemie, Testverfahren, Elementare Kräfte und ihre Wechselwirkungen und natürlich auch noch den Ratgeber über Sicherheitsvorkehrung bei der Verwendung der Laboreinrichtung lesen. Er schickte mich wieder in die Bibliothek...

Der dritte Tag in Yew:
Endlich experimentieren, dachte ich... Doch weit gefehlt... Magus Muntagora war schon so erpicht darauf gewesen, dass er ohne mich die Forschungen und Analysen angefangen hat, und wie er mir dann schließlich mitteilte, die Essenz nun der Forschung zugeführt habe. Oder anders ausgedrückt: Sie war mehr oder minder zerstört. Dafür hatte er aber jede Menge Notizen dazu, doch da er die ganze Nacht experimentiert hätte, wäre er nun müde.
Ich solle es nun ordentlich auf Papyrus bringen. Dann hätte ich ja die Ergebnisse und das wäre ja fast wie selbst die Analyse gemacht zu haben...
Tiefes Durchatmen...
Als er merkte, dass das wohl doch nicht ganz in Ordnung war, ließ er aber noch verlauten... Morgen gehts in den Schattenwald...
Na gut, wieder ein Tag Schreiben und nochmal Schreiben... dafür morgen dann endlich echte Wesen sehen...

Der vierte Tag in Yew:
Fein säuberlich und ordentlich lieferte ich die Abschrift ab. Es war wirklich sehr erstaunlich was schon allein durch die Analyse der Essenz sich ergab.
Schattendrachen scheinen allerhöchstens durch das Element Feuer, und etwas mittels Kälte Schaden zu erleiden. Arkane Kräfte wirken fast gar nicht. Gift und Energieschaden scheint er völlig immun zu sein.
Doch nun käme "Die Praxis" sprach Magus Muntagora...
Er öffnete ein Portal und schon waren die beiden in einem dunklen Wald. Riesige Bäume ranken sich dicht an dicht...
Der Wald wurde immer dichter, am Rand stiegen die Berge so langsam in die Höhe...
Jetzt warten wir hier... Und leise...

Tief in der Nacht:
Wir hockten zwischen Gebüsch und Bäumen in einer Art Unterschlupf. Magus Muntagora sprach kein Wort. Stunden waren inzwischen Vergangen..
Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich auch noch ein Buch mitnehmen können, dachte sich Aria.
Doch dann mit einem Mal. Der Magus war hellwach. Aus einem kleinen Schlummerschlaf war er erwacht. Er stupste Aria an und deutet auf den Berghang...
Junge Schattendrachen... Sie waren kaum zu sehen. Es war als wären sie da, und doch wieder nicht da. Verschwimmen die Ebenen?
Und dann sah man die riesige Mutter... ein riesiger Schattendrache flog zuerst über den Wald hinweg, und landete dann am Hang.
Alles wirkte ruhig und friedlich. Niemand uns zu bemerken. Die Drachen gingen ihrem Nestleben nach. Leise sprach der Magus: Würden sie uns bemerken, würden sie uns umgehend angreifen... etwas oder irgendjemand treibt sie an Menschen, Elfen, Drow, Zwerge und sogar Orks und Goblins anzugreifen. Es sei denn sie sind allein unter sich, dann sind sie ganz friedlich...
Wir beobachteten weiter...

Der fünfte Tag in Yew:
Es war noch ganz früh am Morgen. Ich weiß noch, dass ich durch etwas Lärm geweckt wurde. Ich muss eingenickt sein. Magus Muntagora ebenso.
Und nein, es war nicht das Schnarchen, sondern scheinbar ein Krächzen. Ein junger Schattendrache war scheinbar etwas weiter weg von den anderen gewesen und krächzte klagend um Hilfe. Vom Unterschlupf aus konnte man es gut sehen, es war in einer Art Grube.
Das Muttertier kam scheinbar von der Jagd zurück und begab sich sogleich abseits vom Nest um das Junge zu suchen und zu befreien.
Dann knalle es mehrmals. Vom Hang kam eine regelrechte Lawine von Steingeröll und Steinbrocken herunter. Ganz präzise steuerten die Brocken offenbar genau die Grube an, wo der Schattendrache gerade seinen Jungen befreien wollte. Doch es war zu spät. Sie konnten nicht entkommen. Der Schattendrache legte sich schützend über den Jungen und breitete seine Flügel und seinen ganzen Körper soweit aus, dass sämtliche Felsen auf seinen harten Rücken einschlugen...
Plötzlich waren dann dort auch noch Menschen, rund um die Grube. Sie hatten sich im Wald versteckt. Mit Spießen und allem was irgendwie eine Klinge hatte, schlugen sie auf den bereits sehr angeschlagenen Schattendrachen ein. Bis er sich nach einer ganzen Weile dann nicht mehr rührte...
Von Felsen halb begraben, von zahlreichen Klingen durchbohrt, erlag der Schattendrache. Die Gruppe Menschen durchsuchte inzwischen das Nest und Kisten, begierig nahm sie alles mit was ihr scheinbar wertvoll vorkam. Sogar die Kisten selbst, so sie irgendwie besonders aussahen, wurden mitgenommen. Dann waren sie weg.
Einer weniger, der die Welt erobern konnte, meinte ich noch. Doch Magus Muntagora erwiederte nur. Und dann wundern sie sich, dass sie alles was wie ein Mensch aussieht direkt angegriffen wird... er war erbost über die Dreistigkeit...
Kommt, machen wir das Beste für die Forschung daraus... raunte er.

Gemeinsam stiegen sie aus dem Unterschlupf und näherten sich der Grube. Der große Schattendrache war tot. Darunter krächzte noch immer der Junge Drache. Er hat offenbar überlebt, war aber eingesperrt unter dem Körper der Mutter.
Der Magus untersuchte den Schattendrachen, und steckte dann tief seinen Arm durch eine offene Wunde in den Körper hinein. In einer Phiole füllte er etwas ab, was wie die Essenz des Schattendrachen ist. Er reichte es an mich weiter... Hier für euch. Ich wollte die letzte nicht zerstören. Meine Gier nach Forschung war nur zu stark...
Und weiter sprach er: Geht nun. Ich werde den Jungen Drachen befreien und dann hier verschwinden. Es ist besser wenn ihr nicht hier seid, vor allem wenn ihr dies bei euch tragt. Die Expedition ist damit beendet. Beendet eure Studien, wenn ihr es schafft, kommt wieder nach Yew.
Er öffnete ein Portal, und winkte, dass sie rasch gehen solle.

Zurück im Konzil:
Das Portal brachte mich direkt zur Rast. Die Phiole mit der Essenz dabei. Oh und was ist das? Ach die Notizen von Magus Muntagora habe ich ja auch noch.
Mittels Pferd reiste ich direkt weiter zunächst zur Magica Phaenomena um das Leihobjekt direkt zurückzugeben, dann weiter zum Konzil um sowohl Tutora El-Sovirax, wie auch Konzilsvorstand Vlos bescheid zugeben, dass ich wieder im Lande bin.
Erstmal dann aber schlafen...
ThemaAutorAngesehenDatum/Zeit

Expedition nach Yew - Auf der Suche nach Schattendrachen

Adepta Aria von Loghan19710. August 2025 14:41



Aktive Teilnehmer


13 : 0 13 Gäste