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Obsul'ress d'ulorithol (Abhandlung über die Existenzebenen)

Vlos'Drathir,
Qu'el'Faeruk
13. Oktober 2025 12:20
Das System der Existenzebenen

Bestimmt habt Ihr schon einmal vom Feenwild, den Neun Höllen oder von der Astralebene gehört?
Was hat es mit all diesen Orten auf sich?
Sind das eigene Welten oder unterschiedliche Dimensionen?
Damit beschäftigt sich diese Abhandlung.


Die mannigfaltigen Existenzebenen sind eines der komplexeren Themen. Sie können wunderschön sein, oder tödlich und albtraumhaft, aber auf jeden Fall sind sie eines: Schwer zu begreifen. Deshalb erkläre ich, Vlos’Drathir, Qu'el'Faeruk del Qu'ellar Vadaharr und Vorstand des Konzils der Länder Stolzenforst und Bund der freien Lande, das System der Existenzebenen.


Das Konstrukt der Ebenen

Ihr könnt Euch die Existenzebenen als einzelne Dimensionen vorstellen, die unterschiedlichen Regeln von Raum und Zeit folgen und nebeneinander existieren oder sogar ineinander übergreifen. Jede Ebene ist ihr eigenes Universum und ihren ureigenen Regeln und Gesetzen unterworfen. Zwischen den einzelnen Ebenen gibt es Bereiche wie das Elementare Chaos, die Ätherebene oder die Astralebene. Wenn ihr euch die Ebenen als Inseln vorstellt, so sind diese Zwischenbereiche die Meere, durch die ihr schwimmen müsst, um von einer Insel zur nächsten zu gelangen.


Die Materielle Ebene

Im Zentrum aller Darstellungen der Existenzebenen liegt die Materielle Ebene. Diese Ebene entspricht von ihren Naturgesetzen her unserem Kosmos mit ihren verschiedensten Formen der Magie.


Positive und negative Spiegelungen

Die Materielle Ebene wird quasi umschlossen von zwei weiteren Ebenen, die in vielerlei Hinsicht ihre verdrehten Spiegelungen sind; das Feenwild und das Schattenfell. Alle Orte, die es in der Materiellen Ebene gibt, existieren auch in diesen beiden Ebenen. Dabei gilt aber, dass sie hier oft bis zur Unkenntlichkeit verzerrt sind.

Das Feenwild orientiert sich an den Positiven Ebenen. Diese Verbindung sorgt dafür, dass hier jeder Ort bis in die absolute Extreme verstärkt wird. Hügel werden zu gigantischen Bergen, kleine Tümpel zu Seen, handliche Pilze zu riesigen Pilzhäusern. Ihr könnt euch das Feenwild in vielerlei Hinsicht als eine romantische Märchenlandschaft vorstellen.

Das Schattenfell auf der anderen Seite wird von den Negativen Ebenen beeinflusst. Alles, was auf der Materiellen Ebene schön und positiv ist, wird hier verdreht und zu seinem finsteren Counterpart verzerrt. Das Schattenfell ist ein Reich ewiger Düsternis und der lauernden Gefahren. Farben und Gefühle sind gleichermaßen gedämpft und untote Kreaturen wandeln durch diese Reiche.


Die Inneren Ebenen

Rund um diese drei zentralen Ebenen liegen wiederum die sogenannten Inneren Ebenen; die Ebenen der Elementaren Mächte. Ob Ihr sie als vier oder sogar acht einzelne Ebenen zählt, bleibt Euch selbst überlassen. Wahr ist jedenfalls, dass Ihr mit sehr viel Zeit und Mühe von einer Elementarebene in die nächste reisen könntet, ohne dass ihr dafür einen Zauber oder ein Portal nutzen müsstet.
Jede Elementarebene verkörpert eines der vier Elemente Feuer, Erde, Wasser und Luft.
Ihre "Zwischenebenen" sind die Ebenen des Rauchs, Magmas, Schlamms und Eises.
Diese Nähe zu den Elementen macht diese Ebenen zu äußerst gefährlichen Orten! Die Feuer-Ebene beispielsweise ist heiß wie das Innere eines Vulkans. Lavaflüsse blubbern träge durch das Land und in den innersten Bereichen dieser Ebene brennt die Luft selbst, während es nicht einmal mehr einen festen Boden gibt, über den Ihr laufen könntet. Und trotzdem gibt es hier sogar Städte.


Die Äußeren Ebenen

Während die inneren Ebenen sich an physikalischen Gegebenheiten orientieren, verkörpern die die äußeren Ebenen Ideen. Diese Ebenen gelten als die Heimat der Götter. Sie sind in vier Bereiche gegliedert: Die Positiven Ebenen, die Negativen Ebenen, die Ebenen der Ordnung/des Gesetzes und die Ebenen des Chaos. Am einfachsten zu verstehen ist das, wenn Ihr euch jene Ebenen anseht, die einander direkt gegenüberstehen: Das sind Elysium, das ätherische Reich des reinen Guten, und Hades, ein dämonisches Land, das noch grauenvoller ist als die Neun Höllen. Auf der anderen Seite gegenüber stehen sich Mechanus, die uhrwerksartige Ebene maschineller Perfektion und Limbo, ein Reich ultimativen Chaos. Zwischen diesen Ebenen angesiedelt sind wiederum 12 andere, die jeweils ihre ganz eigenen Ideen repräsentieren und entsprechend von den Achsen gut/böse und geordnet/chaotisch beeinflusst werden. Vielleicht habt ihr schon einmal von Berg Celestia, dem Pandemonium, dem Abyss oder Arborea gehört? Sie alle sind Teil der Äußeren Ebenen.


Die Outlands

Außerhalb von diesem komplexen Ebenenkonstrukt existiert ein weiterer Bereich, der Outlands genannt wird. Genauso wie jeder der Äußeren Ebenen einer Gesinnung zugeordnet werden kann, gilt das auch für die Outlands: Sie sind die Existenzebene der absoluten und wahren Neutralität. Diese Ebene ist ein eigenartiger Ort. Sie ist hoch transformativ und kann bei jedem Besuch anders aussehen, als ob sie kein fixiertes Sein hätte. Interessanterweise liegt diese Ebene außerhalb des Einflussbereichs der Götter - und wahrscheinlich auch außerhalb des Einflusses von allem sonst, außer sich selbst. Magie wird hier weitestgehend neutralisiert und jeder Zufallseffekt auf ein absolutes Minimum reduziert. Im Zentrum der Outlands ist sogar die Magie der Götter wirkungslos.


Das Dazwischen

Zwischen diesen Ebenen gibt es noch weitere Bereiche, welche die unterschiedlichen Ebenen miteinander verknüpfen und das Ebenenreisen auch ohne Zaubersprüche ermöglichen. Hier hätten wir, wie eingangs erwähnt das Elementare Chaos, die Ätherebene oder die Astralebene. Die Ätherebene ist deshalb interessant, weil es einige Zauber oder Fähigkeiten gibt, mit der Ihr ganz leicht in die Ätherebene überwechseln könnt. Wenn Ihr euch in dieser Ebene aufhaltet, könnt Ihr in alle anderen Ebenen hineinsehen und Ihr könnt durch ihre physikalischen Gegebenheiten hindurch marschieren, als wärt Ihr ein Geist. Das kann durchaus praktisch sein! Und die Astralebene wiederum ist interessant für all jene Helden, die auf Entdeckungsreise gehen und von einer Ebene in die nächste hüpfen wollen. In diesem galaktischen Reich gibt es nämlich Portale in jede Existenzebene. Ihr könnt euch die Astralebene wie einen gigantischen Weltraum vorstellen, in dem die Gesetze der Physik und der Zeit auf den Kopf gestellt wurden. Sie ist gleichzeitig unendlich groß und unendlich klein - und die Zeit ist hier zu einem absoluten Stillstand gekommen.


Raum und Zeit

Die Zeit kann in manchen Existenzebenen anders vergehen als auf der Materiellen Ebene. Und wie sie vergeht, muss noch nicht einmal gleichförmig sein! Im Feenwild beispielsweise vergeht die Zeit manchmal schneller und manchmal langsamer als in der Materiellen Ebene. Für das Schattenfell gilt Ähnliches. Und in der Astralebene steht die Zeit einfach still.
Der Raum selbst ist in vielen Ebenen auch ein sehr wandelbares Konstrukt. Insbesondere im Schattenfell können Orte sich ändern, ausdehnen oder verzerren, weshalb es fast unmöglich ist, diese Ebene zu kartographieren.


Wer lebt wo?

Unglaublich, aber wahr: Mit Ausnahme von vielleicht den Outlands ist jede Ebene bewohnt! Feenkreaturen tanzen durch das Feenwild und Untote torkeln durch das Schattenfell. In den Elementarebenen leben hauptsächlich elementare Wesen und die Äußeren Ebenen werden von Kreaturen bewohnt, deren Gesinnungen gut zu den Orten passen, in denen sie heimisch sind. Mount Celestia ist bevölkert von Engeln, Teufel leben in den Neun Höllen und Hades wird von Dämonen bewohnt, um ein paar einleuchtende Beispiele zu nennen. Sogar in der Astralebene gibt es Lebewesen. Viele Spezies findet man ausschließlich in speziellen Ebenen; sie verirren sich so gut wie nie in die Materielle Ebene und wenn sie es doch tun, sorgen sie hier vermutlich für Aufsehen oder Chaos.

Vlos'Drathir

Vorstand

Qu'el'Faeruk del Qu'ellar Vadaharr





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.10.25 20:14.
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Obsul'ress d'ulorithol (Abhandlung über die Existenzebenen)

Vlos'Drathir,
Qu'el'Faeruk
9213. Oktober 2025 12:20



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