OW-Logo
Seite mit Google durchsuchen
Facebook
 

Die Herrscher des Bundes

Der Serath, Führung des Simulacrum

Der wahre Name des hageren, sehnigen Mannes von durchschnittlicher Größe und unauffälligem Aussehen ist niemandem bekannt, doch hat er sich unter dem Titel "Serath" einen Namen gemacht. Von seiner Vergangenheit ist nicht viel bekannt, ehe er Kordals rechte Hand im Obscuratium wurde. Der Serath hielt im Obscuratium die Fäden in der Hand, während Kordal, dem mittlerweile dahingeschiedenen Sinistraten des Obscuratiums, sich um Buccaneer's Den kümmerte. So spann sich der Serath über die Jahre ein Netzwerk aus Informanten zusammen, welches sogar tief bis in die Herzogtümer reicht. Als rechte Hand Kordals war er stets über die Abläufe informiert und traf bisweilen die meisten Entscheidungen für die Organisation aus eigener Hand.

Nach dem Krieg zwischen Darrien Kordal, dem Herrn von Buccaneer's Den und Falin Relor, dem Herrscher der Rast, in dem beide ihr Leben ließen, nahm er sich der Abenteurer's Rast als ihr Patron an und rief eine neue Organisation ins Leben - das Simulacrum. Seine bevorzugte Waffe ist die Diplomatie, er ist ein geübter Verhandlungspartner. Wenn jedoch alle Stricke reißen, zieht er den präzisen Stich eines vergifteten Dolches gegenüber unnötigem Blutvergießen und roher Gewalt vor.

Wie zuvor Kordal sucht auch der Serath, den Bund zu einen und zu stärken - mit dem Simulacrum als Gegenhalt zum Blutadel der umgebenden Reiche. Solange sich niemand in den freien Landen gegen seine Ziele richtet, ist alles geduldet und jeder frei, so finster seine Machenschaften auch sein mögen. Händler und Handwerker sind willkommen, ebenso wie ein jeder anderer der sich treu und verlässlich in die Dienste des Simulacrum stellt. Wer im Land jedoch Zwietracht sähen oder die Wirtschaft stören will, soll verfolgt und bestraft werden, denn Zusammenhalt ist zu diesen Zeiten nötiger denn je.

Lytia Fardos, Herrin über die Blutküste

Temperament – das hat Lytia Fardos, und wie manche Männer glauben, hat sie es von Llud persönlich bekommen. Für starke Stimmungsschwankungen ist sie bekannt; gerade noch freundlich und zuvorkommend, glaubt man kurz darauf, ihr Blick könne Steine zersprengen. Ihre Gefühle waren schon immer ihr größtes Problem, so sagen es sich die Menschen im Flüsterton. Ein Kind des Bundes, durch und durch, Gerüchten zufolge geboren im Dorf der Künstler – vielleicht erklärt dies ihre bezaubernde Stimme und ihren Hang zum Singen.

Nichtsdestotrotz ist sie eine Kämpferin, der jedes Mittel legitim ist um ihre Macht und ihre Leute zu schützen. Man sollte sie niemals reizen, so erzählt man es sich im oberen Teil des Bundes. Sie soll schon einen Mann bei lebendigem Leibe in Fett gekocht und ihn danach an die Oger verfüttert haben. Vielleicht braucht man eine gewisse Gefühlskälte, um in diesem rauen Land zu überleben, vielleicht aber auch nur die geeigneten Methoden...

Ihr Leben ist nie leicht gewesen und erst recht nicht mit solch einem Temperament. Erzählungen zufolge soll sie einen ihrer Untergeben als Zielscheibe für ihre Zauber benutzt haben, nur weil dieser wohl auf ihre weiblichen Vorzüge geblickt habe. Danach, als die herbeigeholten Heiler den geschundenen Körper des Mannes verarzteten und sich um die Wunden des Mannes gekümmert hatten, soll der Delinquent laut gerufen haben, dass es ihm das wert gewesen sei. Angeblich nahm sie ihn kurz darauf mit in ihr Gemach, um die Nacht zu versüßen. Andere berichten, dass sie ihm den Kopf abschlagen lies. Wie auch immer, eines steht fest: Sie ist wechselhaft, fast wie die Göttin Wiartha.

Sollte an den Gerüchten über ihre Herkunft nur ein Funke Wahrheit sein, so lässt sich durchaus verstehen, warum sie sich aus dem Dienst von Kordal löste und sich aufmachte, die Dörfer im Norden zu vereinen: Ihre alte Heimat zu verteidigen und zu behüten scheint ihr mehr als wichtig zu sein. Doch wie sie vorgeht, um dieses Ziel zu erreichen, ist nicht immer offensichtlich.

Wie und wann genau sie sich von Kordal trennte ist nicht bekannt, nur eines ist gewiss: Sie nahm wohl einige seiner Männer mit sich. Die Fähigsten sagen die einen, andere sprechen mehr von anderen Vorzügen. Wie dem auch sei... die Ziele der feurigen Lytia Fardos und ihrer Klingengarde bleiben im Dunkel verborgen.

© Copyright 2000-2016 TheOW Staff
Die Seite ist für Firefox, Opera und Safari und 1024 x 768 Fenstergröße optimiert