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Der Paladin

Dieser Abschnitt gibt rollenspielerische Anregungen zum Spiel eines Paladins, genauere Informationen zu den Regeln für die Entwicklung des Charakters und zum Spiel bis zur Ernennung zum Paladin und danach findet ihr im Abschnitt Das Klerikalsystem der Alten Welt.

Zusätzliche Informationen über die Gepflogenheiten der Paladine der einzelnen Götter finden sich in der Beschreibung des jeweiligen Gottes. Beachtet bitte, dass nicht alle Götter Paladine haben, und manche Götter nur Frauen als Paladine akzeptieren.

Der Paladin ist ein gottgebundener Krieger, der für seinen Glauben lebt, kämpft und stirbt. Genau wie der Ritter lebt er nach einem strengen Ehrenkodex, welcher ihm durch seinen Gott auferlegt wurde. Immer ist er sich seiner Rolle als heiliger Krieger bewußt, und so handelt und strebt er nach dem Wesen seines Gottes. Ehre und Hilfsbereitschaft, oder, bei den Anhängern finsterer Gottheiten auch Verrat und dunkle Intrigen (jedoch niemals gegen seine Gottheit), gehen meist Arm in Arm mit dem Glauben, und als Dank werden ihm Wunder gewährt.

Doch wehe dem, der dieses Geschenk ausnutzt, sich bereichert an den Gaben und sie mißbraucht!

So würde ein Paladin seinen Gott nur in aller größter Not um Beistand anflehen. Nicht um ein unwichtiges Monster zu töten und auch nicht, um sich in einem Duell zu verbessern. Schwere Strafen werden ihm aufgebürdet, verstößt er je gegen diese Gebote. Doch auch für Gottesdienste und Gebete ist er der Richtige. Schließlich versteht er sehr wohl, die Weisheiten zu verbreiten, und nach ihnen zu leben.

Lang ist der Weg zu solchem Vertrauen des Gottes in seinen Krieger, und so mag es nicht verwundern, dass, ehe die volle Macht eines Paladins ihm gewährt ist, er sich lange Zeit in den Lehren üben und beweisen muss, oft unter dem Beistand älterer, erfahrener Paladine oder Priester. Eine Probe steht einem jeden von ihnen bevor, sich zu beweisen.

Der, der glaubt, in der Götter Kraft eine bloße Verstärkung seiner eigenen sehen zu können, welcher er sich nach Belieben und in Unmaßen bedienen kann, - dies gar um sich selbst zu bereichern oder einen Vorteil zu verschaffen, der die Gottheit selber nicht berührt -, wird schnell merken, wie stark der Zorn eines betrogenen Gottes treffen kann.

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