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Der Inselbund von Taresien

StädteNujel'm, Magincia, Occlo, Moonglow
EinwohnerzahlLaut der letzten Volkszählung - Nujel'm 3500, Magincia 2900, Occlo 1800, Moonglow 1350
Truppenstärke500 Mann Garde, weitere 500 Seesöldner, 30 herzögliche Kampfmagier
HerrscherHerzog Kerowyn von Taresien

Aus den Chroniken der Welt, von Ekael Bun', Eminenz des heiligen Orden des Lohaire, verfasst um 3 nach Ludenic:

"So begab es sich, daß unser verstorbener König Ludenic keinen Erben hinterließe, welcher ihm auf den Thron folgen konnte. Zwei Herzöge buhlten nun um die Macht im Reiche, der stolze Casura von Taresien und der starke Melek Pryde. Lang hielt ihre Fehde an und das Land drohte, im Bürgerkrieg zu versinken. So kamen all die edlen Herren und Damen am Hofe des verstorbenen Königs zusammen, um eine Entscheidung heraufzubeschwören. Es wurde geredet, geschrien, gedroht und gerungen, doch verzichten wollte keiner der beiden. So traten die stolzen Herrschaften voreinander, um dem ein Ende zu bereiten. Da sprach Melek zu seinem Rivalen "So höret eure prinzliche Durchlaucht. Unser Geist mag einen ebenbürtigen Gegner im anderen gefunden zu haben, und auch das Schwert vermag wohl keiner Seite den Sieg zu erbringen. So lasset eine güldene Münze über das Schicksal dieser Lande entscheiden!" Beide willigten ein, gelobten bei ihrer Ehre, das Urteil der Münze zu akzeptieren. Ob nun Glück oder Falschspiel, das Gold sprach Melek das Königreich zu, wärend Casura seinem Kontrahenten die Treue schwören mußte. So trugen die Edlen des Landes die Botschaft in die Lande heraus, auf dass es Frieden wurde in den Bergen und Tälern der Welt. Eine Feier zu Ehren des neuen Königs wurde gehalten, die sieben mal sieben Tage und Nächte andauern sollte."

Aus der Enzyklopädie Taresiens (Band I), von Dacaria Wyliantes, Oberin vom heiligen Orden des Lohaire, verfasst um 2 nach Pryde:

"...doch Ehre gebot es dem Fürsten, sein Land abzutreten und Treue zu schwören. Lange Zeit verbrachte der edle Casura damit, sein Schicksal zu ergründen, erbat Rat bei den Kirchen des Landes, ließ die Sterne befragen und spendete so manches Gold fragwürdigen Wahrsagern. Doch eines Nachts wurde ihm in einem Traum sein Schicksal gewahr. Die Münze hatte sein Leben bestimmt, so sollte Rhodariad von nun an sein Leben leiten. Am nächsten Morgen packte er seine sieben Sachen, versammelte seine treusten Recken und Mägde um sich und ließ eine Segelboot bauen, so groß, daß all seine Mannen, zwanzig mal zwanzig an der Zahl in ihm Platz finden würden. eilig wurde in See gestochen, ohne Ziel, nur Rhodariad's Launen als Zukunft."

Aus der Enzyklopädie Taresiens (Band III), von Ernesto Alkada, Mönch vom heiligen Orden des Lohaire, verfasst um 9 nach Pryde:

"...Karg lag sie da, eine Insel aus Staub und Sand. "So soll es sein" sprach der Fürst, und so ward es die erste Siedlung, Magincia mit Namen. Begonnen wurde mit dem Tempel des Rhodariad, der als Hauptgott des jungen Herzogtums bestimmt wurde von da an bis ans Ende aller Tage, so ließ der Herzog verkünden."

Aus dem Almanach des Königreiches, von Kordan Juvesto, Hofschreiber zu Britan, verfasst um 63 nach Pryde:

"...Blühend gedeiht das neue Herzogtum. Immer neue Siedler zieht es auf die Inseln, der Reichtum lockt sie an. Wer hätte gedacht, daß aus diesem staubigen Flecken, den Herzog Casura damals auserkor die größte Händlerstadt des Ostens wird. Auch das neuerschlossene Moonglow, und Occlo, von Eichenstein nach langen Verhandlungen widerwillig an uns abgetreten, scheinen vielversprechende Goldquellen zu sein, und die Verbindungen zu den Bewohnern Nujel'ms lassen auf Großes hoffen..." Aus einem Tagebuch, von Jilas Bergan, Händler aus Minoc, verfasst um 3 nach Llud: "So kann ich nur staunen über die Wunder Nujel'ms. Gar prächtige Straßen, ausgelegt mit bestem Marmor, Türme höher als die Wolken, verziert mit Dächern aus Gold und einem Palast, der die königliche Residenz wie eine Spelunke wirken lässt. Hier treffen sich die Reichen der Lande, um über Summen zu verhandeln, die uns einfachem Volke den Atem stocken lassen. Morgen werde ich wieder nach Magincia reisen. Dort fühlte ich mich wohler, da viele der Händler dort nicht in überirdischem Pomp zu hausen vermögen, wenngleich die Stadt nur unwesentlich ärmer zu sein scheint als die Hauptstadt des Herzogtums."

Aus dem Kompendium der Herzogtümer, von Geradt Julwinger, Chronist aus Magincia, vefasst um 3 nach Llud:

"Wo noch in Nujel'm die Reichsten der Reichen ihren Umgang miteinander pflegen, wo in Magincia die Händler ihre großen Geschäfte und großen Verluste aushandeln, da scheinen die einfachen Bauern und Handwerker von Occlo leicht zu verblassen. Doch kommen viele der kostbaren Waren, welche auf den Märkten und Basaren der großen Städte zu finden sind von dort. Einfache Menschen, die sich den Handel und das Handwerk zum Maß aller Dinge auserkoren haben fristen dort ihr Leben. Gerade ihnen ist es zu verdanken, daß neben Rhodariad nun auch Wiartha gehuldigt wird, um den Handelsschiffen sicheres Geleit zu gewähren. Doch ein düsterer Schatten zieht sich stetig durch die Wälder dieser einfachen Stadt. Reich an Fleiß und Talent, jedoch arm an Gold können sich die Bewohner von Occlo keine großen Garnisonen leisten, und so kommt es beizeiten vor, daß Piraten aus dem verruchten Bucaneer's Den diese Insel überfallen und plündern. Der Herzog sollte sich nun entscheiden, ob der Schutz seiner güldenen Stadt mehr Wert ist als das Leben der Bauern, die seinen Prunk erst möglich machen."

Aus der Enzyklopädie Taresiens (Band XII), von Aldabart Trautingen, Abt vom heiligen Orden des Lohaire, verfasst um 3 nach Llud:

"Doch am sonderbarsten wird dem Reisenden die Stadt Moonglow erscheinen. Der frühere Handelsposten wird nun allein von dem Konvent der Magier verwaltet, einzig einige Bauern und Händler, welche die gelehrten Damen und Herren versorgen fanden hier eine Bleibe. Zudem verwunderlich ist, daß der Primus des Konventes immer auch als Graf von Moonglow fungiert."

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